Serviceeinrichtungen
Durch den Recast zum 1. Eisenbahnpaket (RL 2012/34/EU) sind die Serviceeinrichtungen verstärkt in den Fokus der Regulierungsbehörden gerückt.
Daher wird in der jährlichen Erhebung der Schienen-Control auch die Anzahl wesentlicher Serviceeinrichtungen abgefragt, um auch dahingehend eine Marktübersicht zu erhalten.
Seit 1. Juni 2019 gilt die Durchführungsverordnung (EU) 2017/2177. Sie führt u. a. die Pflichten für die Betreiber von Serviceeinrichtungen näher aus, die in Anhang II Z 2–4 der Richtlinie 2012/34/EU (Recast) genannt sind. Diese Pflichten betreffen den Zugang, die Entgelte und die Veröffentlichung von Informationen über Serviceeinrichtungen und die darin erbrachten Leistungen.
Betreiber von Serviceeinrichtungen können eine Ausnahme von der Anwendung der Verordnung beantragen. Dazu ist ein Antrag an die Schienen-Control Kommission zu stellen und hinreichend zu begründen. Die Schienen-Control informierte im Dezember 2018 in einem Schreiben alle in Österreich tätigen Betreiber von Serviceeinrichtungen darüber. Mit 1. Jänner 2019 veröffentlichte die Schienen-Control Kommission außerdem die Kriterien für die Gewährung von Ausnahmen auf der Website der Schienen-Control. Per Bescheid wurden in weiterer Folge drei regional tätigen Betreibern von Serviceeinrichtungen Ausnahmen gewährt.
Im Rahmen der Independent Regulators' Group-Rail (IRG-Rail), der Plattform der unabhängigen europäischen Eisenbahn-Regulierungsbehörden, befasste sich die Arbeitsgruppe „Zugang zu Serviceeinrichtungen“ mit diesem Thema. Sie erfasste und kategorisierte alle in den Mitgliedsländern gestellten Anträge des Jahres 2023.
Mit Dezember 2024 waren in Österreich folgende Serviceeinrichtungen verfügbar:
| Art der Serviceeinrichtung | Anzahl (Gesamt) | Anzahl (ÖBB-Konzern) |
| Verkehrsstationen | 1.422 | 1.053 |
| Ladestellen (mobilertauglich) | 189 | 189 |
| Ladestellen ACTS-tauglich | 116 | 116 |
| Zugbildungseinrichtungen | 139 | 130 |
| Mattengleise | 108 | 108 |
| Verschubbahnhöfe | 105 | 95 |
| Instandhaltungseinrichtungen | 49 | 24 |
| Vorheizanlagen | 43 | 43 |
| Einrichtungen für Brennstoffaufnahme | 34 | 27 |
| Güterterminals | 16 | 8 |
| Entsorgungsstandorte | 11 | 11 |
| Wasch- und Reinigungsanlagen | 11 | 7 |
| Fahrzeug-Fingerprint-Anlagen | 7 | 7 |
| Autoreisezuganlagen | 5 | 5 |
| Häfen | 5 | 0 |
| Eisschutzanlagen | 1 | 1 |
Quelle: Erhebung der Schienen-Control
Beinahe alle in Tabelle 1 angeführten Serviceeinrichtungen wurden 2024 von Eisenbahnunternehmen betrieben, acht Güterterminals von anderen Unternehmen. Die ÖBB-Infrastruktur war im Vorjahr Betreiberin von sieben Güterterminals mit den Standorten Wien Süd, St. Michael, Villach, Wels, Wörgl, Wolfurt und Brennersee. Davon sind vier Terminals für die Be- und Entladung der Rollenden Landstraße nutzbar. Das Terminal Brennersee ist nur für die Rollende Landstraße geeignet. In einigen Verladestationen können nun auch Abroll-Container von der Straße auf die Schiene verladen werden. Im Zuge des viergleisigen Ausbaus der Strecke Linz–Wels wird das Terminal Wels ausgebaut werden. Die von den sonstigen Unternehmen bewirtschafteten Güterterminals befinden sich in Graz (Cargo Center Graz), Enns, Salzburg Liefering, Krems an der Donau, Linz Stadthafen, Hafen Freudenau, Bludenz, Hall in Tirol und Kapfenberg.
1.053 Personenbahnhöfe und -haltestellen betrieb die ÖBB-Infrastruktur im Jahr 2024, der Rest entfiel auf sonstige Infrastrukturbetreiber. Hinzu kamen Mitte des Jahres die Stationen der Graz-Köflacher Bahn. Im Rahmen der Bahnhofsoffensive sowie des kontinuierlichen Ausbaus der Infrastruktur wurden u. a. die Verkehrsstationen Deutschkreutz, Kremsmünster, Gramatneusiedl, Oberdrauburg, Wien Franz-Josefs-Bahnhof modernisiert. Zwischen Wels und Salzburg wurde im Gemeindegebiet von Seekirchen am Wallersee eine zweite Verkehrsstation Seekirchen Stadt mit einer P&R-Fläche neu errichtet. Die Verkehrsstationen Patsch und Unterberg-Stefansbrücke werden hingegen seit Mitte Dezember 2024 im ÖBB-Netz nicht mehr bedient. Die Stationen Flugschanze Kulm und Spielberg bei Knittelfeld werden nur im Rahmen von Großveranstaltungen angeboten.
Die 43 vorhandenen Vorheizanlagen dienen der Heizung und Klimatisierung von Personenwagen, wobei jede Vorheizanlage mehrere Heizständer aufweist. Bei den Außenreinigungsanlagen – auch Wagenwaschanlagen genannt – werden an allen elf Standorten die Seiten-, Front- und Schürzenflächen sowie die Dachschrägen von Personenwagen gereinigt. In der Wagenwaschanlage Linz können ebenso wie in Villach und Graz Graffitiflächen entfernt werden. In Wien Hauptbahnhof stehen zwei baugleiche Waschanlagen nebeneinander. Die WESTbahn betreibt die Anlage am Wiener Westbahnhof, in der auch Fahrzeuge der ÖBB-Personenverkehr gereinigt werden.
Österreichceit sind fünf Autoreisezuganlagen zur Verladung von Autos und Motorrädern in Betrieb, wobei in Villach zwei getrennte Anlagen bestehen. Insgesamt stehen 15 Gleise mit einer Ladelänge zwischen 118 und 521 Metern zur Verfügung.
2024 waren in Summe 437 Ladestellen im Netz der ÖBB-Infrastruktur verfügbar. Dies sind vier Ladestellen mehr als im Vergleich zum Vorjahr. In 166 Ladestellen können Abrollcontainer zwischen der Straße und der Schiene verladen werden. In 189 Bahnhöfen ist das Verladen sogenannter Mobiler möglich. Ein hydraulische Hubvorrichtung erlaubt dabei ohne Kraneinsatz den Umschlag zwischen Straße und Schiene. Von den 106 Verschubbahnhöfen gehören 96 zur ÖBB-Infrastruktur; darunter fallen auch die acht Großverschiebebahnhöfe in Wien Kledering, Linz, Wels, Salzburg Gnigl, Hall in Tirol, Wolfurt, Graz Gösting und Villach Süd. Als Sicherheitseinrichtung dienen 307 Heißläufermessanlagen im ÖBB-Netz, die zu heiße Räder detektieren, woraufhin der Zug unverzüglich im nächsten Bahnhof angehalten werden kann. Durch eine übermäßige Erwärmung eines Radsatzlagers eines Wagens kann es zu einem Achsbruch kommen, der in weiterer Folge zu einer Entgleisung des Waggons führen kann. In sieben „Fingerprint-Anlagen“ können regelmäßige Berichte zum Zustand der Fahrzeugräder (Abweichung von der idealen Rundheit der Räder) erhoben werden.
2024 betrieb die ÖBB-Produktion 26 Tankstellen. Eine Erhebung des Treibstoffverbrauchs zeigt für das letzte Jahr einen um neun Prozent geringeren Verbrauch, der wesentlich durch Elektrifizierungen erreicht wurde.
23 der 48 Instandhaltungseinrichtungen (hier erfolgen die Wartung und die Ausbesserung von Schienenfahrzeugen) hatte im Berichtsjahr die ÖBB-Train Tech (vormals ÖBB-Technische Service) inne, der Rest entfiel auf andere Eisenbahnunternehmen. Leichte Instandsetzungsarbeiten werden bei der ÖBB-Technische Services an 18 Standorten, schwere Instandsetzungsarbeiten an fünf Standorten angeboten – teils rund um die Uhr. Neu errichtet wird eine Werkstatt für die neuen Nahverkehrs-Doppelstockgarnituren der ÖBB-PV in Wien Floridsdorf. Circa 100 Mattengleise ermöglichen österreichweit Kraftfahrzeugen die Zufahrt auf Gleisanlagen, wodurch die Verkehrsflächen von beiden Verkehrsträgern, Schiene und Straße, genutzt werden können.
Mit Dezember 2023 waren in Österreich folgende Serviceeinrichtungen verfügbar:
| Art der Serviceeinrichtung | Anzahl (Gesamt) | Anzahl (ÖBB-Konzern) |
| Verkehrsstationen | 1.415 | 1.038 |
| Ladestellen | 433 | 394 |
| Mattengleise | 111 | 111 |
| Verschubbahnhöfe | 100 | 96 |
| Instandhaltungseinrichtungen | 49 | 24 |
| Vorheizanlagen | 43 | 43 |
| Entsorgungsstandorte | 38 | 38 |
| Einrichtungen für Brennstoffaufnahme | 34 | 27 |
| Güterterminals | 15 | 7 |
| Wasch- und Reinigungsanlagen | 11 | 7 |
| Autoreisezuganlagen | 5 | 5 |
| Häfen | 5 | 0 |
| Eisschutzanlagen | 1 | 1 |
Quelle: Erhebung der Schienen-Control
Beinahe alle in der oberen Tabelle angeführten Serviceeinrichtungen wurden 2023 von Eisenbahnunternehmen betrieben, acht Güterterminals von anderen Unternehmen. Die ÖBB-Infrastruktur war im Vorjahr Betreiberin von sieben Güterterminals mit den Standorten Wien Süd, St. Michael, Villach, Wels, Wörgl, Wolfurt und Brennersee. Davon sind vier Terminals für die Be- und Entladung der Rollenden Landstraße geeignet. Im Zuge des viergleisigen Ausbaus der Strecke Linz–Wels soll das Terminal Wels ausgebaut werden. Die von den sonstigen Unternehmen bewirtschafteten Güterterminals befinden sich in Graz (Cargo Center Graz), Enns, Salzburg Liefering, Krems an der Donau, Linz Stadthafen, Hafen Freudenau, Bludenz, Hall in Tirol und Kapfenberg.
Im österreichischen Eisenbahnnetz wurden im Jahr 2023 insgesamt 1.415 Verkehrsstationen bedient.
Die meisten betriebenen Stationen (1.038) stehen im Eigentum der ÖBB-Infrastruktur, gefolgt von den Steiermärkischen Landesbahnen mit 71 und der Salzburger Lokalbahn mit 69. Hinzu kommen noch Verkehrsstationen weiterer Privatbahnen sowie touristischer Bahnen, wie jener auf den Schafberg oder den Schneeberg.
Das Bahn-Programm zur Modernisierung wurde 2023 weitergeführt und Stationen wurden barrierefrei ausgebaut. So wurde beispielsweise der Bahnhof Ebreichsdorf im Zusammenhang mit dem Ausbau der Pottendorfer Linie als Neubau in Betrieb genommen. Ebenso ausgebaut wurden die Bahnhöfe Freistadt, Summerau, Hadersdorf am Kamp und Wien Franz-Josefs-Bahnhof mit barrierefreiem Zugang. Modernisierungen gingen jedoch vereinzelt mit der Abtragung von Ladegleisen, wie in Kremsmünster oder Traunkirchen, einher. Außerdem wurden Park-and-ride-Bereiche, wie jener in Tullnerbach-Pressbaum, ausgeweitet. Ebenso wurden Stationen von Privatbahnen, wie jene in Wies-Eibiswald der Graz-Köflacher Bahn, oder Alkoven der Linzer Lokalbahn modernisiert in Betrieb genommen.
Seit dem Fahrplanwechsel Mitte Dezember 2022 werden Verkehrsstationen entlang der Jauntalbahn, wie die Stationen Granitztal und Aich im Jauntal, nicht mehr bedient. Mit der Eröffnung der Koralmbahn Mitte Dezember 2023 wurden die Stationen St. Andrä, St. Stefan im Lavanttal, St. Paul im Lavanttal, Wolfsberg Jeding und Wolfsberg wieder in Betrieb genommen. Neu errichtet stehen die Stationen Wiederndorf-Aich im Jauntal und Köttmannsdorf-Lambichl bei Klagenfurt zur Verfügung. Seit Mitte Dezember 2023 werden die Stationen Unter Oberndorf und Hofstatt in Niederösterreich sowie Langkampfen in Tirol nicht mehr bedient.
Die 43 vorhandenen Vorheizanlagen dienen der Heizung und Klimatisierung von Personenwagen, wobei jede Vorheizanlage mehrere Heizständer aufweist. Bei den Außenreinigungsanlagen – auch Wagenwaschanlagen genannt – werden in allen elf Standorten die Seiten-, Front- und Schürzenflächen sowie die Dachschrägen von Personenwagen gereinigt. In der Wagenwaschanlage Linz können ebenso wie in Villach und Graz Graffitiflächen entfernt werden. In Wien Hauptbahnhof stehen zwei baugleiche Waschanlagen nebeneinander. Die WESTbahn betreibt die Anlage am Wiener Westbahnhof, in der auch Fahrzeuge der ÖBB-Personenverkehr gereinigt werden.
Österreichweit sind fünf Autoreisezuganlagen zur Verladung von Autos und Motorrädern in Betrieb, wobei in Villach zwei getrennte Anlagen bestehen. Insgesamt stehen 15 Gleise mit einer Ladelänge zwischen 118 und 521 Metern zur Verfügung.
2023 waren in Summe 433 Ladestellen im Netz der ÖBB-Infrastruktur verfügbar. Dies stellt eine Reduktion um 72 Ladestellen im Vergleich zum Vorjahr dar. Nicht mehr zugänglich waren beispielsweise jene in Gaisbach-Wartberg, Wels Lokalbahn, St. Georgen an der Gusen und Wolkersdorf.
Von den 100 Verschubbahnhöfen gehören 96 zur ÖBB-Infrastruktur; darunter fallen auch die acht Großverschiebebahnhöfe in Wien Kledering, Linz, Wels, Salzburg Gnigl, Hall in Tirol, Wolfurt, Graz Gösting und Villach Süd. Als Sicherheitseinrichtung dienen 296 Heißläufermessanlagen im ÖBB-Netz, die zu heiße Räder detektieren, womit der Zug unverzüglich im nächsten Bahnhof angehalten werden kann. Durch eine übermäßige Erwärmung eines Radsatzlagers eines Wagens kann es zu einem Achsbruch kommen, der in weiterer Folge zu einer Entgleisung des Waggons führen kann.
2023 betrieb die ÖBB-Produktion 27 Tankstellen. Eine Erhebung des Treibstoffverbrauchs zeigt für das letzte Jahr einen um neun Prozent geringeren Verbrauch, der wesentlich durch Elektrifizierungen erreicht wurde. Wurden 2008 noch 51,5 Millionen Liter Dieselöl abgegeben, war die verbrauchte Menge 15 Jahre später um etwa 45 Prozent niedriger (28,6 Millionen Liter). Neben der ÖBB-Produktion betreiben auch noch die Graz-Köflacher Bahn und die Steiermärkischen Landesbahnen für ihre Streckennetze Tankstellen; auch einzelne Anschlussbahnen wie die voestalpine verfügen über solche.
24 der 49 Instandhaltungseinrichtungen (hier erfolgen die Wartung und die Ausbesserung von Schienenfahrzeugen) hatte im Berichtsjahr die ÖBB-Train Tech (vormals ÖBB-Technische Service) inne, der Rest entfiel auf andere Eisenbahnunternehmen. Leichte Instandsetzungsarbeiten werden bei der ÖBB-Technische Services an 19 Standorten, schwere Instandsetzungsarbeiten an fünf Standorten angeboten – teils rund um Uhr. Wieder in Betrieb genommen wurde die Werkstatt in Wien Franz-Josefs-Bahnhof, die Nahverkehrsfahrzeuge wartet. Neu errichtet und in Betrieb genommen wurde eine Werkstatt für die neuen Nightjet-Garnituren der ÖBB-PV in Wien Simmering. Circa 100 Mattengleise ermöglichen österreichweit Kraftfahrzeugen die Zufahrt auf Gleisanlagen, wodurch die Verkehrsflächen von beiden Verkehrsträgern, Schiene und Straße, genutzt werden können.
Mit Dezember 2022 waren in Österreich folgende Serviceeinrichtungen verfügbar:
| Art der Serviceeinrichtung | Anzahl (Gesamt) | Anzahl (ÖBB-Konzern) |
| Verkehrsstationen | 1.430 | 1.033 |
| Ladestellen | 505 | 466 |
| Zugbildungseinrichtungen | 139 | 139 |
| Mattengleise | 104 | 101 |
| Verschubbahnhöfe | 102 | 98 |
| Instandhaltungseinrichtungen | 48 | 23 |
| Vorheizanlagen | 41 | 41 |
| Einrichtungen für Brennstoffaufnahme | 34 | 27 |
| Brückenwagen | 30 | 30 |
| Güterterminals | 16 | 8 |
| Wasch- und Reinigungsanlagen | 11 | 7 |
| Entsorgungsstandorte | 11 | 11 |
| Häfen | 5 | 0 |
| Autoreisezuanlagen | 4 | 4 |
| Eisschutzanlagen | 1 | 1 |
Quelle: Erhebung der Schienen-Control
1.033 Personenbahnhöfe und -haltestellen betrieb die ÖBB-Infrastruktur im Jahr 2022, der Rest entfiel auf sonstige Infrastrukturbetreiber. Im Rahmen der Bahnhofsoffensive sowie des kontinuierlichen Ausbaus der Infrastruktur wurden u. a. die Verkehrsstationen Unter Purkersdorf, Bad Mitterndorf, Obertraun-Dachsteinhöhlen und Deutschlandsberg modernisiert. Zwischen Klagenfurt und Weizelsdorf wurde außerdem die Haltestelle Köttmannsdorf Lambichl neu errichtet. Die Verkehrsstationen Granitztal, St. Paul Bad, St. Paul im Lavanttal und Mühldorf im Lavanttal wurden hingegen ab Mitte 2022 im ÖBB-Netz nicht mehr bedient.
Die 41 vorhandenen Vorheizanlagen dienen der Heizung und Klimatisierung von Personenwagen, wobei jede Vorheizanlage mehrere Heizständer aufweist. Bei den Außenreinigungsanlagen – auch Wagenwaschanlagen genannt – werden in allen elf Standorten die Seiten-, Front- und Schürzenflächen sowie die Dachschrägen von Personenwagen gereinigt. Seit 2022 neu ist die Aufrüstung der Wagenwaschanlage in Linz, bei der ebenso wie in Villach und Graz Graffitiflächen entfernt werden können. In Wien Hauptbahnhof stehen zwei baugleiche Waschanlagen nebeneinander. Die WESTbahn betreibt die Anlage am Wiener Westbahnhof, in welcher auch Fahrzeuge der ÖBB-Personenverkehr gereinigt werden.
Österreichweit sind vier Autoreisezuganlagen zur Verladung von Autos und Motorrädern in Betrieb, wobei in Villach zwei getrennte Anlagen bestehen. Insgesamt stehen 14 Gleise mit einer Ladelänge zwischen 118 und 521 Metern zur Verfügung.
2022 waren in Summe 466 Ladestellen im Netz der ÖBB-Infrastruktur verfügbar. Nicht mehr zugänglich waren beispielsweise jene in Gaisbach-Wartberg, St. Georgen an der Gusen und Wolkersdorf.
Von den 98 Verschubbahnhöfen gehören 95 zur ÖBB-Infrastruktur; darunter fallen auch die acht Großverschiebebahnhöfe in Wien Kledering, Linz, Wels, Salzburg Gnigl, Hall in Tirol, Wolfurt, Graz Gösting und Villach Süd.
Darüber hinaus werden von den Eisenbahnunternehmen zwölf Ausbildungseinrichtungen für bahnspezifische Schulungen betrieben.
Mit Dezember 2021 waren in Österreich folgende Serviceeinrichtungen verfügbar:
| Art der Serviceeinrichtung | Anzahl (Gesamt) | Anzahl (ÖBB-Konzern) |
| Verkehrsstationen | 1.429 | 1.032 |
| Ladestellen | 520 | 471 |
| Zugbildungseinrichtungen | 139 | 139 |
| Mattengleise | 114 | 111 |
| Verschubbahnhöfe | 98 | 95 |
| Instandhaltungseinrichtungen | 48 | 23 |
| Vorheizanlagen | 46 | 46 |
| - mit Vorheizständer | 511 | 511 |
| Einrichtungen für Brennstoffaufnahme | 43 | 27 |
| Brückenwaagen | 29 | 29 |
| Güterterminals | 16 | 7 |
| Wasch- und Reinigungsanlagen | 16 | 7 |
| Entsorgungsanlagen | 11 | 11 |
| Häfen | 5 | 0 |
| Autoreisezuanlagen | 4 | 4 |
| Eisschutzanlagen | 1 | 1 |
Quelle: Erhebung der Schienen-Control
Beinahe alle in der oberen Tabelle angeführten Serviceeinrichtungen wurden 2021 von Eisenbahnunternehmen betrieben, lediglich acht Güterterminals von anderen Unternehmen. Die ÖBB-Infrastruktur war im Vorjahr Betreiber von sieben Güterterminals mit den Standorten Wien Süd, St. Michael, Villach, Wels, Wörgl, Wolfurt und Brennersee. Davon sind vier Terminals für die Be- und Entladung der Rollenden Landstraße geeignet. Zusätzlich führen die Steiermärkischen Landesbahnen das Cargo Center Graz südlich von Graz. Die von den sonstigen Unternehmen bewirtschafteten Güterterminals befinden sich in Enns, Salzburg Liefering, Krems, Linz Stadthafen, Hafen Freudenau, Bludenz, Hall in Tirol und Kapfenberg.des kontinuierlichen Ausbaus der Infrastruktur wurden u. a. die Verkehrsstationen Lungitz, Tauplitz und Lannach modernisiert. Zwischen Hall in Tirol und Innsbruck Hauptbahnhof
wurde außerdem die Haltestelle Innsbruck Messe neu errichtet, in der Steiermark kam im Stadtgebiet von Leoben die Station Leoben Lerchenfeld hinzu. Andererseits wurden 2021
einige Haltestellen im ÖBB-Netz nicht mehr bedient.
2021 waren in Summe 471 Ladestellen im Netz der ÖBB-Infrastruktur verfügbar. Nicht mehr zugänglich waren beispielsweise jene in Breitenschützing, Ehrwald-Zugspitzbahn, Hintergasse, Hochzirl, Lungitz, Mauerkirchen, Roppen, St. Andrä-Wördern und Tauplitz.
Von den 98 Verschubbahnhöfen gehören 95 zur ÖBB-Infrastruktur; darunter fallen auch die acht Großverschiebebahnhöfe in Wien Kledering, Linz, Wels, Salzburg Gnigl, Hall in Tirol, Wolfurt, Graz Gösting und Villach Süd.
Darüber hinaus werden von den Eisenbahnunternehmen zwölf Ausbildungseinrichtungen für bahnspezifische Schulungen betrieben.
Mit Dezember 2020 waren in Österreich folgende Serviceeinrichtungen verfügbar:
| Art der Serviceeinrichtung | Anzahl (Gesamt) | Anzahl (ÖBB-Konzern) |
| Verkehrsstationen | 1.440 | 1.043 |
| Ladestellen | 540 | 491 |
| Zugbildungseinrichtungen | 139 | 139 |
| Mattengleise | 114 | 111 |
| Verschubbahnhöfe | 105 | 102 |
| Instandhaltungseinrichtungen | 32 | 23 |
| Vorheizanlagen | 46 | 46 |
| - mit Vorheizständer | 511 | 511 |
| Einrichtungen für Brennstoffaufnahme | 34 | 27 |
| Brückenwaagen | 29 | 29 |
| Güterterminals | 16 | 8 |
| Wasch- und Reinigungsanlagen | 11 | 7 |
| Entsorgungsanlagen | 11 | 11 |
| Häfen | 5 | 0 |
| Autoreisezuanlagen | 4 | 4 |
| Eisschutzanlagen | 1 | 1 |
Quelle: Erhebung der Schienen-Control
Die meisten der in der oberen Tabelle angeführten Serviceeinrichtungen wurden 2020 von Eisenbahnunternehmen betrieben, wenige von anderen Unternehmen (z. B. acht Güterterminals, wie das Terminal Enns oder das Terminal Salzburg Liefering). Die ÖBB-Infrastruktur war im Vorjahr Betreiber von acht Güterterminals: Wien Süd, St. Michael, Villach, Wels, Salzburg, Wörgl, Wolfurt und Brennersee. Fünf Terminals sind für die Be- und Entladung der Rollenden Landstraße geeignet. Die Steiermärkischen Landesbahnen führen das Cargo Center Graz südlich von Graz. Die von sonstigen Unternehmen bewirtschafteten Güterterminals befinden sich in Enns, Salzburg Liefering, Krems, Linz Stadthafen, Hafen Freudenau, Bludenz, Hall in Tirol und Kapfenberg.andere Eisenbahnunternehmen. In Instandhaltungseinrichtungen erfolgen die Wartung und die Ausbesserung von
Schienenfahrzeugen. Es werden leichte Instandsetzungsarbeiten in 18 Standorten und schwere Instandsetzungsarbeiten in fünf Standorten – zum Teil rund um Uhr – angeboten.
Die elf Wasch- und Reinigungsanlagen dienen vor allem dem Personenverkehr zur Außenreinigung der Personenwagen; die Anlage in Wien Westbahnhof wird von der WESTbahn betrieben. Mattengleise ermöglichen Kraftfahrzeugen die Zufahrt auf Gleisanlagen, womit die Verkehrsflächen von beiden Verkehrsträgern, Schiene und Straße, genutzt werden können. Vorheizanlagen dienen der Heizung und Klimatisierung von Personenwagen, wobei jede Vorheizanlage mehrere Heizständer hat.
Mit Dezember 2019 waren in Österreich folgende Serviceeinrichtungen verfügbar:
| Art der Serviceeinrichtung | Anzahl (Gesamt) | Anzahl (ÖBB-Konzern) |
| Verkehrsstationen | 1.433 | 1.053 |
| Ladestellen | 540 | 491 |
| Zugbildungseinrichtungen | 139 | 139 |
| Mattengleise | 112 | 112 |
| Verschubbahnhöfe | 105 | 102 |
| Instandhaltungseinrichtungen | 31 | 22 |
| Vorheizanlagen | 46 | 46 |
| Einrichtungen für Brennstoffaufnahme | 36 | 29 |
| Güterterminals | 16 | 8 |
| Wasch- und Reinigungsanlagen | 16 | 7 |
| Entsorgungsanlagen | 11 | 11 |
| Häfen | 5 | 0 |
| Autoreisezuanlagen | 4 | 4 |
| Eisschutzanlagen | 1 | 1 |
Quelle: Erhebung der Schienen-Control
Mit Dezember 2018 waren in Österreich folgende Serviceeinrichtungen verfügbar:
| Art der Serviceeinrichtung | Anzahl (Gesamt) | Anzahl (ÖBB-Konzern) |
| Verkehrsstationen | 1.391 | 1.073 |
| Zugbildungseinrichtungen | 139 | 139 |
| Mattengleise | 112 | 112 |
| Verschubbahnhöfe | 106 | 102 |
| Instandhaltungseinrichtungen | 31 | 22 |
| Vorheizanlagen | 46 | 46 |
| Einrichtungen für Brennstoffaufnahme | 36 | 29 |
| Güterterminals | 16 | 8 |
| Wasch- und Reinigungsanlagen | 12 | 11 |
| Entsorgungsanlagen | 11 | 11 |
| Häfen | 5 | 0 |
| Autoreisezuanlagen | 4 | 4 |
Quelle: Erhebung der Schienen-Control
Die meisten der in der oberen Tabelle angeführten Serviceeinrichtungen wurden 2018 von Eisenbahnunternehmen betrieben, lediglich acht Güterterminals von Unternehmen anderer Logistikbereiche (wie etwa das Terminal Enns oder das Terminal Salzburg Liefering). Die ÖBB-Infrastruktur betrieb im Vorjahr acht Güterterminals: Wien Süd (seit Dezember 2016), St. Michael, Villach, Wels, Salzburg, Wörgl, Wolfurt und Brennersee. Fünf Terminals sind für die Be- und Entladung der Rollenden Landstraße geeignet. Das Terminal Wolfurt in Vorarlberg wurde 2018 deutlich erweitert dem Betrieb übergeben. Die Steiermärkischen Landesbahnen führen das Cargo Center Graz südlich von Graz. Die von sonstigen Unternehmen bewirtschafteten Güterterminals befinden sich in Enns, Salzburg Liefering, Krems, Linz Stadthafen, Hafen Freudenau, Bludenz, Hall in Tirol und Kapfenberg.Mit Dezember 2017 waren in Österreich folgende Serviceeinrichtungen verfügbar:
| Art der Serviceeinrichtung | Anzahl (Gesamt) |
| Zugbildungseinrichtungen | 98 |
| Personenbahnhöfe/-haltestellen | 1.392 |
| Verschubbahnhöfe | 100 |
| Instandhaltungseinrichtungen | 37 |
| Güterterminals | 17 |
| Wasch- und Reinigungsanlagen | 12 |
| Einrichtungen für die Brennstoffaufnahme | 35 |
Quelle: Erhebung der Schienen-Control
Acht Güterterminals – Wien Süd, St. Michael, Villach, Wels, Salzburg, Wörgl, Wolfurt und Brennersee – betrieb die ÖBB-Infrastruktur. Das Cargo Center Graz wurde von der Steiermärkischen Landesbahn geführt.
Von den 37 Instandhaltungseinrichtungen werden 22 von der ÖBB-Technische Services betrieben, der Rest entfällt auf andere Eisenbahnunternehmen. Die zwölf Wasch- und Reinigungsanlagen verteilen sich auf ÖBB-Infrastruktur (sieben) und sonstige Eisenbahnunternehmen (fünf).
Mit Dezember 2016 waren in Österreich folgende Serviceeinrichtungen verfügbar:
| Art der Serviceeinrichtung | Anzahl (Gesamt) |
| Personenbahnhöfe/-haltestellen | 1.434 |
| Zugbildungseinrichtungen | 139 |
| Verschubbahnhöfe | 99 |
| Instandhaltungseinrichtungen | 31 |
| Einrichtungen für Brennstoffaufnahme | 36 |
| Güterterminals | 18 |
| Wasch- und Reinigungsanlagen | 12 |
Quelle: Erhebung der Schienen-Control
Daher wurde in derjährlichen Erhebung der Schienen-Control nun auch die Anzahl wesentlicher Serviceeinrichtungen abgefragt, um eine Marktübersicht zu erhalten.
betriebenen Güterterminals befinden sich in Enns, Salzburg Liefering, Krems, Linz Stadthafen, Hafen Freudenau, Bludenz, Hall in Tirol und in Kapfenberg.
Von den 31 Instandhaltungseinrichtungen werden 22 von der ÖBB-Technische Services betrieben, der Rest entfällt auf andere Eisenbahnunternehmen. Die zwölf Wasch- und Reinigungsanlagen verteilen sich auf ÖBB-Infrastruktur (sieben) und sonstige Eisenbahnunternehmen (fünf).
Anschlussbahnen
Gemäß § 7 EisbG (Eisenbahngesetz) sind Anschlussbahnen Schienenbahnen, die den Verkehr einzelner oder mehrerer Unternehmen mit Haupt- oder Nebenbahnen ermöglichen, wobei zwischen Anschlussbahnen mit und ohne Eigenbetrieb unterschieden wird
Zugangsrecht zu Anschlussbahnen
Eisenbahnunternehmen haben gemäß § 75a Abs 1 EisbG ein Recht auf Zugang zu Anschlussbahnen, wenn deren Befahren erforderlich ist, um Güterterminals, Häfen oder sonstige Serviceeinrichtungen zu erreichen.
Gemäß § 75a Abs 2 EisbG haben sie des Weiteren ein Recht auf Zugang zu verästelten Anschlussbahnen, wobei es sich um Anschlussbahnen handelt, von welchen Nebenanschlussbahnen abzweigen. Auf den Zugang sind gemäß § 75a Abs 3 EisbG sinngemäß die Bestimmungen über die Regulierung des Schienenverkehrsmarktes anzuwenden. Dies bedeutet insbesondere, dass der Betreiber der verästelten Anschlussbahn Schienennetz-Nutzungsbedingungen (SNNB) zu erstellen hat. Er muss das Entgelt für die Benutzung seiner Schieneninfrastruktur anhand der unmittelbar aufgrund des Zugbetriebs anfallenden Kosten und der sonstigen Regelungen des EisbG berechnen.
Das EisbG sieht für Betreiber von Anschlussbahnen gemäß § 75a Abs 1 und 2 EisbG folgende Möglichkeit vor: Sie können bei der Schienen-Control Kommission um Erleichterung von den Verpflichtungen aufgrund der Bestimmungen über die Regulierung des Schienenverkehrsmarktes ansuchen. Zu diesen Verpflichtungen zählen etwa die Erstellung von SNNB und die Berechnung des Entgelts anhand der unmittelbar aufgrund des Zugbetriebs anfallenden Kosten (§ 75a Abs 3 EisbG). Die Erleichterungen können gewährt werden, wenn dadurch die Erreichung des Regulierungszweckes gemäß § 54 EisbG nicht gefährdet wird. Sie sind zu gewähren, wenn kein Begehren auf Zugang von Dritten vorliegt.
2024 konnten vom Netz der ÖBB-Infrastruktur aus 923 Anschlussbahnen erreicht werden, 281 davon als Nebenanschlussbahnen. Dabei handelt es sich um Anschlussbahnen, die nicht direkt an die Gleise der ÖBB-Infrastruktur anschließen, sondern über eine andere Anschlussbahn („verästelte Anschlussbahn“) damit verbunden sind. 2024 waren mit 32 Anschlussbahnen um eine Anschlussbahn mehr als im Vorjahr gesperrt, alle anderen in Betrieb.
Leichter Anstieg des Aufkommens
Mit 1,17 Millionen (2023: 1,14 Millionen) Wagen wurden 2024 im Vergleich zum Vorjahr um rund 2,9 Prozent mehr Güterwagen in den österreichischen Anschlussbahnen beigestellt.
Um die Bedienung der Anschlussbahnen finanziell attraktiv zu gestalten, wurde das Trassenentgelt für den Wagenladungsverkehr der Infrastrukturbetreiberin bereits Ende 2013 reduziert. Wagenladungsverkehre sind gemischte Güterzüge mit Transportgut, die sowohl bei Ladegleisen als auch in den Anschlussbahnen be- und entladen werden können.
16 Anschlussbahnen, darunter u. a. die voestalpine (Linz bzw. Donawitz), der Ennshafen, die Linz Service GmbH und Sappi Austria, sorgten im Jahr 2024 für die Hälfte des gesamten österreichischen Anschlussbahnaufkommens. Sieben Anschlussbahnen erbrachten ein Drittel des Gesamtaufkommens, wobei vier dieser Bahnen in Oberösterreich und weitere zwei in der Steiermark liegen
Aufkommensstärkste Anschlussbahn war wie in den Jahren zuvor die voestalpine Linz, gefolgt von der Linz Service GmbH, der voestalpine Donawitz und dem Ennshafen. Aufkommensstärkster Nebenanschließer war die EVN-Abfallverwertung Niederösterreich, die in Moosbierbaum anschließt. 2024 wurden Verträge zu Anschlussbahnen in Wien Meidling, Braunau am Inn, Spratzern, Wiederndorf-Aich und Schwarzach-St. Veit neu abgeschlossen. Aufgelöst wurden durch vorübergehende Streckeneinstellungen Verträge in Prottes und Bad Pirawarth.
Anzahl der bedienten Anschlussbahnen
Im Jahr 2024 nahm die Anzahl der tatsächlich bedienten Anschlussbahnen erneut leicht ab. Insgesamt wurden 494 Anschlussbahnen (2023: 498) im gesamten österreichischen Eisenbahnnetz bedient, davon 468 von der ÖBB-Infrastruktur aus.
455 Anschlussbahnen, die an die ÖBB-Infrastruktur anschließen, hatten im Jahr 2024 keinen Wagenumschlag – dies sind zwölf mehr als im Vorjahr. Weitere 52 Anschlussbahnen hatten ein Aufkommen von jeweils zehn oder weniger Wagen und weitere 20 Anschlussbahnen verzeichneten lediglich einen Umschlag von jeweils maximal 20 Wagen.
2023 konnten vom Netz der ÖBB-Infrastruktur aus 941 (+15 im Vergleich zu 2022) Anschlussbahnen erreicht werden, 272 davon als Nebenanschlussbahnen. Dabei handelt es sich um Anschlussbahnen, die nicht direkt an die Gleise der ÖBB-Infrastruktur anschließen, sondern über eine andere Anschlussbahn („verästelte Anschlussbahn“) damit verbunden sind. 2023 waren mit 31 Anschlussbahnen um eine Anschlussbahn weniger als im Vorjahr gesperrt, alle anderen in Betrieb.
Rückgang des Aufkommens
Mit 1,14 Millionen (2022: 1,29 Millionen) Wagen wurden 2023 im Vergleich zum Vorjahr um rund elf Prozent weniger Güterwagen in den österreichischen Anschlussbahnen beigestellt.
Um die Bedienung der Anschlussbahnen finanziell attraktiv zu gestalten, wurde das Trassenentgelt für den Wagenladungsverkehr bereits Ende 2013 reduziert. Wagenladungsverkehre sind gemischte Güterzüge mit Transportgut, die sowohl bei Ladegleisen als auch in den Anschlussbahnen be- und entladen werden können.
18 Anschlussbahnen, darunter u. a. die voestalpine (Linz bzw. Donawitz), der Ennshafen, die Linz Service GmbH und Sappi Austria, sorgten im Jahr 2023 für die Hälfte des gesamten österreichischen Anschlussbahnaufkommens. Sieben Anschlussbahnen erbrachten ein Drittel des Gesamtaufkommens, wobei vier dieser Bahnen in Oberösterreich und weitere zwei in der Steiermark liegen.
Aufkommensstärkste Anschlussbahn war wie in den Jahren zuvor die voestalpine Linz, gefolgt von der Linz Service GmbH, der voestalpine Donawitz und dem Ennshafen. Aufkommensstärkster Nebenanschließer war die EVN-Abfallverwertung Niederösterreich, die in Moosbierbaum anschließt. 2023 wurden Verträge zu Anschlussbahnen in Feuerwerkanstalt, Wolfsberg, Spratzern, Vils, Linz Wegscheid, Haiding und Braunau am Inn neu abgeschlossen.
Anzahl der bedienten Anschlussbahnen
Im Jahr 2023 stagnierte die Anzahl der tatsächlich bedienten Anschlussbahnen. Insgesamt wurden 524 Anschlussbahnen im gesamaten österreichischen Eisenbahnnetz bedient, im Jahr 2020 waren es mit 547 noch einige mehr.
443 Anschlussbahnen, die an die ÖBB-Infrastruktur anschließen, hatten im Jahr 2023 keinen Wagenumschlag - dies sind 27 mehr als im Vorjahr. Weitere 39 Anschlussbahnen hatten ein Aufkommen von jeweils zehn oder weniger Wagen und weitere 35 Anschlussbahnen verzeichneten lediglich einen Umschlag von jeweils maximal 20 Wagen.
2022 konnten vom Netz der ÖBB-Infrastruktur aus 926 Anschlussbahnen (nicht alle werden bedient) erreicht werden, 272 davon als Nebenanschlussbahnen. Dabei handelt es sich um Anschlussbahnen, die nicht direkt an die Gleise der ÖBB-Infrastruktur anschließen, sondern über eine andere Anschlussbahn („verästelte Anschlussbahn“) damit verbunden sind. 2022 waren mit 32 Anschlussbahnen um eine Anschlussbahn weniger als im Vorjahr gesperrt, alle anderen in Betrieb.
26 Prozent aller in Betrieb befindlichen Anschlussbahnen befanden sich 2022 in Niederösterreich, 22 Prozent in Oberösterreich und 15 Prozent in der Steiermark. Mit einem Prozent aller Anschlussbahnen hatte das Burgenland den niedrigsten Anteil aller Bundesländer. Die im Südburgenland befindliche Anschlussbahn Heiligenkreuz ist außerdem die einzige Anschlussbahn Österreichs, die nur aus dem Ausland (Ungarn) erreichbar ist.
Erholung des Aufkommens
Mit 1,29 Millionen (2021: 1,30 Millionen) Wagen wurden 2022 im Vergleich zum Vorjahr um rund ein Prozent weniger Güterwagen in den österreichischen Anschlussbahnen beigestellt.
Um die Bedienung der Anschlussbahnen finanziell attraktiv zu gestalten, wurde das Trassenentgelt für den Wagenladungsverkehr bereits Ende 2013 reduziert. Wagenladungsverkehre sind gemischte Güterzüge mit Transportgut, die sowohl bei Ladegleisen als auch in den Anschlussbahnen be- und entladen werden können.
19 Anschlussbahnen, darunter u. a. die voestalpine (Linz bzw. Donawitz), der Ennshafen, die Linz Service GmbH und Sappi Austria, sorgten im Jahr 2022 für die Hälfte des gesamten österreichischen Anschlussbahnaufkommens. Acht Anschlussbahnen erbrachten ein Drittel des Gesamtaufkommens, wobei vier dieser Bahnen in Oberösterreich und weitere zwei in der Steiermark liegen.
Aufkommensstärkste Anschlussbahn war wie in den Jahren zuvor die voestalpine Linz, gefolgt von der voestalpine Donawitz, dem Ennshafen und der Linz Service GmbH, die den dortigen Handels- und Tankhafen betreibt. Aufkommensstärkster Nebenanschließer war die EVN Abfallverwertung Niederösterreich, die in Moosbierbaum anschließt.
Abnahme der bedienten Anschlussbahnen
Im Jahr 2022 stagnierte die Anzahl der tatsächlich bedienten Anschlussbahnen im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt
wurden 538 Anschlussbahnen im gesamten österreichischen Eisenbahnnetz bedient, im Jahr 2020 waren es mit 547 noch einige mehr.
416 Anschlussbahnen, die an die ÖBB-Infrastruktur anschließen, hatten im Jahr 2022 keinen Wagenumschlag – dies
sind gleich viele wie im Vorjahr. Weitere 48 Anschlussbahnen hatten ein Aufkommen von jeweils zehn oder weniger Wagen und weitere 19 Anschlussbahnen verzeichneten lediglich einen Umschlag von jeweils maximal 20 Wagen.
2021 konnten vom Netz der ÖBB-Infrastruktur aus 924 Anschlussbahnen (nicht alle werden bedient) erreicht werden, 272 davon als Nebenanschlussbahnen. Dabei handelt es sich um Anschlussbahnen, die nicht direkt an die Gleise der ÖBB-Infrastruktur anschließen, sondern über eine andere Anschlussbahn („verästelte Anschlussbahn“) damit verbunden sind. 2021 waren mit 33 Anschlussbahnen um acht Anschlussbahnen mehr als im Vorjahr gesperrt, alle anderen in Betrieb.
26 Prozent aller in Betrieb befindlichen Anschlussbahnen befanden sich 2021 in Niederösterreich, 22 Prozent in Oberösterreich und 15 Prozent in der Steiermark. Mit einem Prozent aller Anschlussbahnen hatte das Burgenland den niedrigsten Anteil aller Bundesländer. Die im Südburgenland befindliche Anschlussbahn Heiligenkreuz ist außerdem die einzige Anschlussbahn Österreichs, die nur aus dem Ausland (Ungarn) erreichbar ist. 2021 wurden zwei neue Anschlussbahnverträge zwischen der ÖBB-Infrastruktur und Anschlussbahnbetreibern abgeschlossen.
Vom Bahnhof Linz Stadthafen ausgehend gab es im Vorjahr 25 Anschlussbahnen – kein anderer Bahnhof in Österreich hat eine derart große Anzahl an Anschlüssen. Linz Wegscheid verfügte 2021 über 18 und Laxenburg-Biedermannsdorf über 15 Anschlussbahnanschlüsse.
Erholung des Aufkommens
Mit 1,30 Millionen (2020: 1,21 Millionen) Wagen wurden 2021 im Vergleich zum Vorjahr um rund sieben Prozent mehr Güterwagen in den österreichischen Anschlussbahnen beigestellt.
Um die Bedienung der Anschlussbahnen finanziell attraktiv zu gestalten, wurde das Trassenentgelt für den Wagenladungsverkehr bereits Ende 2013 reduziert. Wagenladungsverkehre sind gemischte Güterzüge mit Transportgut, die sowohl bei Ladegleisen als auch in den Anschlussbahnen be- und entladen werden können.
18 Anschlussbahnen, darunter u. a. die voestalpine (Linz bzw. Donawitz), der Ennshafen, die Linz Service GmbH und Sappi Austria, sorgten im Jahr 2021 für die Hälfte des gesamten österreichischen Anschlussbahnaufkommens. Sieben Anschlussbahnen erbrachten ein Drittel des Gesamtaufkommens, wobei vier dieser Bahnen in Oberösterreich und weitere drei in der Steiermark liegen.
Aufkommensstärkste Anschlussbahn war wie in den Jahren zuvor die voestalpine Linz, gefolgt von der voestalpine Donawitz, dem Ennshafen und der Linz Service GmbH, die den dortigen Handels- und Tankhafen betreibt. Aufkommensstärkster Nebenanschließer war die EVN Abfallverwertung Niederösterreich, die in Moosbierbaum anschließt.
Abnahme der bedienten Anschlussbahnen
Im Jahr 2021 sank die Anzahl der tatsächlich bedienten Anschlussbahnen im Vergleich zum Vorjahr erneut. Insgesamt wurden 536 Anschlussbahnen im gesamten österreichischen Eisenbahnnetz bedient, im Jahr 2020 waren es mit 547 noch einige mehr.
2020 konnten vom Netz der ÖBB-Infrastruktur aus 936 Anschlussbahnen (nicht alle werden bedient) erreicht werden, 253 davon als Nebenanschlussbahnen. Dabei handelt es sich um Anschlussbahnen, die nicht direkt an die Gleise der ÖBB-Infrastruktur anschließen, sondern über eine andere Anschlussbahn („verästelte Anschlussbahn“) damit verbunden sind. 2020 waren mit 25 Anschlussbahnen um fünf mehr als im Vorjahr gesperrt, alle anderen in Betrieb.
26 Prozent aller in Betrieb befindlichen Anschlussbahnen befanden sich 2020 in Niederösterreich, 22 Prozent in Oberösterreich und 16 Prozent in der Steiermark. Mit einem Prozent aller Anschlussbahnen hatte das Burgenland den niedrigsten Anteil. Die im Südburgenland befindliche Anschlussbahn Heiligenkreuz ist die einzige Anschlussbahn Österreichs, die nur aus Ungarn erreichbar ist.
2020 wurden acht neue Anschlussbahnverträge zwischen der ÖBB-Infrastruktur und den Anschlussbahnbetreibern
abgeschlossen. Darunter fallen auch die ehemaligen Regionalstrecken zwischen Mistelbach Lokalbahn und Hohenau
sowie Oberwart und Großpetersdorf, die nun als Anschlussbahnen weiterbetrieben werden. Sieben Anschlussbahnverträge wurden gekündigt.
Im Bahnhof Linz Stadthafen gab es im Vorjahr 20 Anschlussbahnen (in Österreich hat sonst kein Bahnhof eine so große Anzahl). Linz Wegscheid verfügte 2020 über 16 und Laxenburg-Biedermannsdorf über 15 Anschlussbahnen.
Aufkommen pandemiebedingt geringer
Mit 1,21 Millionen (2019: 1,36 Millionen) Wagen wurden 2020 im Vergleich zum Vorjahr um rund elf Prozent weniger Güterwagen in den österreichischen Anschlussbahnen beigestellt.
Um die Bedienung der Anschlussbahnen finanziell attraktiv zu gestalten, wurde das Trassenentgelt für den Wagenladungsverkehr bereits Ende 2013 reduziert. Wagenladungsverkehre sind gemischte Güterzüge mit Transportgut, die sowohl bei Ladegleisen als auch in den Anschlussbahnen be- und entladen werden können.
20 Anschlussbahnen, darunter u. a. die voestalpine Linz, Ennshafen und Linz Service GmbH, sorgten im Jahr 2020 für die Hälfte des gesamten österreichischen Anschlussbahnaufkommens. Acht Anschlussbahnen erbrachten ein Drittel des Gesamtaufkommens, wobei vier dieser Bahnen in Oberösterreich und weitere drei in der Steiermark liegen.
Aufkommensstärkste Anschlussbahn war wie in den Jahren zuvor die voestalpine Linz, gefolgt von Ennshafen und der Linz Service GmbH, die den dortigen Handels- und Tankhafen betreibt.
Abnahme der bedienten Anschlussbahnen
Im Jahr 2020 sank die Anzahl der tatsächlich bedienten Anschlussbahnen im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt wurden 521 Anschlussbahnen im gesamten österreichischen Netz bedient, im Jahr 2019 waren es mit 579 noch deutlich mehr.
415 Anschlussbahnen, die an die ÖBB-Infrastruktur anschließen, hatten im Jahr 2020 keinen Wagenumschlag.
Weitere 57 Anschlussbahnen hatten ein Aufkommen von jeweils zehn oder weniger Wagen und 21 Anschlussbahnen verzeichneten lediglich einen Umschlag von jeweils maximal 20 Wagen.
2019 konnten vom Netz der ÖBB-Infrastruktur aus 950 Anschlussbahnen (nicht alle werden bedient) erreicht werden, 221 davon als Nebenanschlussbahnen. Dabei handelt es sich um Anschlussbahnen, die nicht direkt an die Gleise der ÖBB-Infrastruktur anschließen, sondern über eine andere Anschlussbahn („verästelte Anschlussbahn“) verbunden sind. 20 Anschlussbahnen waren im Vorjahr gesperrt, alle anderen in Betrieb.
27 Prozent aller in Betrieb befindlichen Anschlussbahnen befanden sich 2019 in Niederösterreich, 22 Prozent in Oberösterreich. Mit zwei Prozent aller Anschlussbahnen hatte das Burgenland den niedrigsten Anteil an Anschlussbahnen.
Im Bahnhof Linz Stadthafen gab es im Vorjahr 21 Anschlussbahnen (in Österreich hat sonst kein Bahnhof eine so große Anzahl). Linz Wegscheid verfügte 2019 über 18 Anschlussbahnen und Laxenburg-Biedermannsdorf, gleich wie Salzburg Liefering, über 15 Anschlussbahnen.
Gleichbleibendes Aufkommen
Mit 1,36 Millionen (2018: 1,35 Millionen) Wagen wurden 2019 im Vergleich zum Vorjahr um rund ein Prozent mehr Güterwagen in den österreichischen Anschlussbahnen beigestellt.
Um die Bedienung der Anschlussbahnen finanziell attraktiv zu gestalten, wurde das Trassenentgelt für den Wagenladungsverkehr bereits Ende 2013 reduziert. Wagenladungsverkehre sind gemischte Güterzüge mit Transportgut, die sowohl bei Ladegleisen als auch in den Anschlussbahnen be- und entladen werden können.
20 Anschlussbahnen, darunter u. a. die voestalpine Linz, Sappi Gratkorn und Ennshafen, sorgten im Jahr 2019 für die Hälfte des gesamten österreichischen Anschlussbahnaufkommens. Acht Anschlussbahnen erbrachten ein Drittel des Gesamtaufkommens, wobei vier dieser Bahnen in Oberösterreich und weitere drei in der Steiermark liegen.
Aufkommensstärkste Anschlussbahn war wie in den Jahren zuvor die voestalpine Linz, gefolgt von Ennshafen und der Linz Service GmbH, die den dortigen Handels- und Tankhafen betreibt. Einen deutlichen Zuwachs von 2018 auf 2019 um jeweils mehr als 9.000 Wagen erzielten beispielsweise die Anschlussbahnen in Graz Hauptbahnhof, Salzburg Liefering und Wien Lobau Hafen. Rückgänge verzeichneten die Anschlussbahnen in Schwechat und Linzerhaus.
Zunahme der bedienten Anschlussbahnen
Im Jahr 2019 erhöhte sich die Anzahl der tatsächlich bedienten Anschlussbahnen im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt wurden 579 Anschlussbahnen im gesamten österreichischen Netz serviciert, im Jahr 2018 waren es mit 571 geringfügig weniger. Im Netz der ÖBB-Infrastruktur wurden mit 553 Anschlussbahnen um acht mehr bedient als im Jahr zuvor.
40 Anschlussbahnen, die an die ÖBB-Infrastruktur anschließen, hatten im Jahr 2019 einen Wagenumschlag von jeweils zehn oder weniger Wagen. Weitere 31 Anschlussbahnen verzeichneten lediglich einen Umschlag von jeweils maximal 20 Wagen.
2018 konnten vom Netz der ÖBB-Infrastruktur aus 951 Anschlussbahnen (nicht alle werden bedient) erreicht werden, 282 davon als Nebenanschlussbahnen. Dabei handelt es sich um Anschlussbahnen, die nicht direkt an die Gleise der ÖBB-Infrastruktur anschließen, sondern über eine andere Anschlussbahn („verästelte Anschlussbahn“) damit verbunden sind. 22 Anschlussbahnen waren im Vorjahr gesperrt, alle anderen in Betrieb.
27 Prozent aller in Betrieb befindlichen Anschlussbahnen befanden sich 2018 in Niederösterreich, 22 Prozent in Oberösterreich. Mit zwei Prozent aller Anschlussbahnen hatte das Burgenland den niedrigsten Anteil an Anschlussbahnen.
Im Bahnhof Linz Stadthafen gab es im Vorjahr 21 Anschlussbahnen (in Österreich hat kein anderer Bahnhof eine so große Anzahl). Linz Wegscheid verfügte 2018 über 18 Anschlussbahnen und Laxenburg-Biedermannsdorf, gleich wie Salzburg Liefering, über 15 Anschlussbahnen. In 13 österreichischen Bahnhöfen konnten jeweils zehn oder mehr Anschlussbahnen erreicht werden.
Anstieg des Aufkommens
Mit 1,35 Millionen (2017: 1,31 Millionen) Wagen wurden 2018 im Vergleich zum Vorjahr um rund 2,8 Prozent mehr Güterwagen in den österreichischen Anschlussbahnen beigestellt.
Um die Bedienung der Anschlussbahnen finanziell attraktiv zu gestalten, wurde das Trassenentgelt für den Wagenladungsverkehr bereits Ende 2013 reduziert. Wagenladungsverkehre sind gemischte Güterzüge mit Transportgut, die sowohl bei Ladegleisen als auch in den Anschlussbahnen be- und entladen werden können.
19 Anschlussbahnen, darunter u. a. die voestalpine Linz, Ennshafen und Sappi Gratkorn, sorgten im Jahr 2018 für die Hälfte des gesamten österreichischen Anschlussbahnaufkommens. Acht Anschlussbahnen erbrachten ein Drittel des Gesamtaufkommens, wobei vier dieser Bahnen in Oberösterreich liegen.
In vier Anschlussbahnen wurden jeweils mehr als 40.000 Wagen beigestellt. Aufkommensstärkste Anschlussbahn war wie in den Jahren zuvor die voestalpine Linz, gefolgt von Ennshafen und Sappi Gratkorn. Einen deutlichen Zuwachs von 2017 auf 2018 um jeweils mehr als 10.000 Wagen erzielten beispielsweise die Anschlussbahenen in Gratwein-Gratkorn und Salzburg Liefering.
Anzahl der bedienten Anschlussbahnen rückläufig
Im Jahr 2018 war die Anzahl der tatsächlich bedienten Anschlussbahnen im Vergleich zum Vorjahr abermals rückläufig. Insgesamt wurden 2018 nur mehr 571 Anschlussbahnen im gesamten österreichischen Netz bedient, im Jahr 2017 waren es noch 609. Auch im Netz der ÖBB-Infrastruktur war die Anzahl der bedienten Anschlussbahnen mit 545 rückläufig (2017: 583 bediente Anschlussbahnen).
49 Anschlussbahnen, die an die ÖBB-Infrastruktur anschließen, hatten im Jahr 2018 einen Wagenumschlag von jeweils weniger als zehn Wagen. Weitere 32 Anschlussbahnen verzeichneten lediglich einen Umschlag von jeweils maximal 20 Wagen.
Starker Anstieg des Aufkommens
Mit 1,31 Millionen (2016: 1,26 Millionen) Wagen wurden 2017 im Vergleich zum Vorjahr um rund acht Prozent mehr Güterwagen in den österreichischen Anschlussbahnen beigestellt.
Um die Bedienung der Anschlussbahnen finanziell attraktiv zu gestalten, wurde das Trassenentgelt für den Wagenladungsverkehr bereits Ende 2013 reduziert. Wagenladungsverkehre sind gemischte Güterzüge mit Transportgut, die sowohl bei Ladegleisen als auch in den Anschlussbahnen be- und entladen werden können.
19 Anschlussbahnen sorgten im Jahr 2017 für die Hälfte des gesamten österreichischen Anschlussbahnaufkommens. Acht Anschlussbahnen, darunter unter anderem voestalpine Linz, Sappi Gratkorn und Ennshafen, erbrachten ein Drittel des Gesamtaufkommens. In vier Anschlussbahnen wurden jeweils mehr als 40.000 Wagen beigestellt.
Drei dieser Bahnen liegen in Oberösterreich. Aufkommensstärkste Anschlussbahn war voestalpine Linz mit rund 109.000, gefolgt vom Ennshafen mit rund 55.000 Wagen. Die Anschlussbahn in Leoben-Donawitz erzielte mit mehr als 11.000 Wagen einen deutlichen Zuwachs gegenüber dem Vorjahr, ebenso wie die Anschlussbahn in Kindberg und Enns. Einen Rückgang von jeweils mehr als 1.000 Wagen verzeichneten die Anschlussbahnen in den Bahnhöfen Wien Erdbergerlände, Tulln und Moosbierbaum.
Anzahl der bedienten Anschlussbahnen rückläufig
Im Jahr 2017 war die Anzahl der bedienten Anschlussbahnen wie bereits im Vorjahr abermals rückläufig. Insgesamt wurden mit 609 Anschlussbahnen im gesamten österreichischen Netz um 34 Schienenverkehrsanschlüsse weniger bedient. Auch im Netz der ÖBB-Infrastruktur war die Anzahl der bedienten Anschlussbahnen mit 583 im Vergleich mit dem Vorjahr rückläufig (2016: 618).
447 in Betrieb befindliche Anschlussbahnen hatten im Jahr 2017 keinen Wagenumschlag. Weitere 40 Anschlussbahnen verzeichneten lediglich einen Umschlag von maximal zehn beigestellten Wagen. Das bedeutet, dass im Jahr 2017 eine höhere Anzahl an Wagen in weniger Anschlussbahnen bereitgestellt worden sind, was
auf eine weitere Konzentration schließen lässt.
Erholung des Aufkommens
Mit 1,26 Millionen (2015: 1,12 Millionen) Wagen wurden 2016 im Vergleich zum Vorjahr um rund 12 Prozent mehr Güterwagen in den österreichischen Anschlussbahnen beigestellt.
Um die Bedienung der Anschlussbahnen finanziell attraktiv zu gestalten, wurde das Trassenentgelt für den Wagenladungsverkehr bereits Ende 2013 reduziert. Wagenladungsverkehre sind gemischte Güterzüge mit Transportgut, die sowohl bei Ladegleisen als auch in den Anschlussbahnen be- und entladen werden können.
24 Anschlussbahnen, darunter unter anderem voestalpine Linz, Sappi Gratkorn und der Ennshafen, sorgten im Jahr 2016 für die Hälfte des gesamten Aufkommens. Elf Anschlussbahnen erbrachten ein Drittel des Aufkommens. In vier Anschlussbahnen wurden jeweils mehr als 40.000 Wagen beigestellt.
Zwei dieser Bahnen liegen in Oberösterreich. Aufkommensstärkste Anschlussbahn war voestalpine Linz mit 69.984 zugestellten Wagen, gefolgt von Sappi Gratkorn mit 57.276 Wagen. Beide erzielten, mit mehr als 10.000 Wagen, einen deutlichen Zuwachs gegenüber dem Vorjahr genauso wie die Anschlussbahnen CTS-Terminal Salzburg, voestalpine Stahl Donawitz und Linz Service GmbH.
Drei Anschlussbahnen, voestalpine Linz, Sappi Gratkorn und Ennshafen, sorgten für 13 Prozent des gesamten Aufkommens im Jahr 2016. Der Bahnhof Linz Stadthafen ist mit 23 Anschlussbahnen der Bahnhof mit den meisten Anschlussbahnen Österreichs, wovon im Berichtsjahr 16 Anschlussbahnen bedient wurden. Über je 15 Anschlussbahnen verfügen Salzburg Liefering, Laxenburg und Linz Wegscheid, gefolgt von Enns mit 14, die im Jahr 2016 jeweils alle bedient wurden.
Ein Rückgang von jeweils mehr als 4.000 Wagen wurde zu den Anschlussbahnen in den Bahnhöfen Krems an der Donau, Wien Lobau und Eisenerz verzeichnet.
Anzahl der bedienten Anschlussbahnen rückläufig
Im Jahr 2016 war die Anzahl der bedienten Anschlussbahnen im Vergleich zum Vorjahr minimal rückläufig. Insgesamt wurden mit 647 Anschlussbahnen (2015: 660) im gesamten österreichischen Netz um elf Schienenverkehrsanschlüsse weniger bedient. Auch im Netz der ÖBB-Infrastruktur war die Anzahl der bedienten Anschlussbahnen mit 617 im Vergleich mit dem Vorjahr rückläufig (2015: 630).
377 in Betrieb befindliche Anschlussbahnen hatten im Jahr 2016 keinen Wagenumschlag. Weitere zwölf Anschlussbahnen verzeichneten lediglich einen Umschlag von je einem Wagen. Insgesamt hatten 448 Anschlussbahnen ein Jahresaufkommen von jeweils weniger als zehn beigestellten Wagen.