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Eisenbahnnetz Österreich

Österreichs Schienennetz

Dieser Beitrag bietet einen Überblick über das österreichische Schienennetz, den Stand der Elektrifizierung, Neubau bzw. Ausbau von Bahnverbindungen, Streckeneinstellungen, Entwicklungen bei den Verkehrsstationen und einen Überblick über das Netz an Privatbahnen in Österreich.

Entwicklungen des Schienennetzes

Eisenbahnen im Sinne des Eisenbahngesetzes gliedern sich in öffentliche und nicht öffentliche Eisenbahnen.

Zu den öffentlichen Eisenbahnen gehören:

  • Hauptbahnen
  • Nebenbahnen
  • touristisch genutzte Bahnen
  • U-Bahnen
  • Straßenbahnen

Anschlussbahnen und Materialbahnen zählen hingegen zu den nicht öffentlichen Eisenbahnen.

Eine weitere Unterscheidung erfolgt nach der Spurweite, wobei normalspurige Bahnen eine Spurweite von 1.435 Millimetern aufweisen, während Schmalspurbahnen in Österreich eine Spurweite von 760 oder 1.000 Millimetern haben.

Das gesamte österreichische Schienennetz hatte mit 31. Dezember 2023 eine Gesamtlänge von 5.636 Kilometern und wird von mehreren Eisenbahninfrastrukturunternehmen betrieben. Dies stellt im Vergleich mit 2022 eine Erhöhung von sieben Kilometern dar.

Fünf Prozent des Streckennetzes werden schmalspurig geführt, wobei die Mariazellerbahn mit 83 Kilometern die längste eingleisige Schmalspurbahn ist.

Die längsten Streckenabschnitte finden sich in Niederösterreich mit 1.737 Kilometern, gefolgt von Oberösterreich mit 1.039 Kilometern und der Steiermark mit 919 Kilometern. Vorarlberg hat mit 121 Kilometern das kleinste Netz aller Bundesländer.

Elektrifizierungen

Das österreichische Bahnnetz ist überwiegend mit 15 kV bei 16,7 Hz elektrifiziert. Die Strecken der Raaberbahn und der Neusiedler Seebahn werden mit 25 kV bei 50 Hz betrieben. Weiters wird die auf Schmalspur laufende Mariazellerbahn mit Wechselstrom (6,5 kV bei 25 Hz) betrieben. Ergänzt werden die elektrifizierten Strecken durch unterschiedliche mit Gleichstrom betriebene Abschnitte: Erwähnenswert sind die dicht befahrene Wiener Lokalbahn nach Baden (750 bzw. 850 Volt), die Linzer Lokalbahn nach Peuerbach (750 Volt) und die Salzburger Lokalbahn nach Ostermiething (1.000 Volt). Hinzu kommen zahlreiche elektrifizierte Schmalspurbahnen wie die Atterseebahn (750 Volt) oder die Stubaitalbahn (900 Volt).

Das Eisenbahnnetz in Vorarlberg ist vollständig elektrifiziert. Zum größten Teil elektrifiziert betrieben werden zudem die Bahnstrecken in Wien (98 Prozent) sowie in Tirol und Kärnten (jeweils mehr als 90 Prozent). Rund zwei Drittel der Strecken in Niederösterreich und Oberösterreich sind elektrifiziert. Die Steiermark weist mit knapp 60 Prozent den geringsten Anteil an Strecken im elektrischen Betrieb aus.

30 – zumeist kurze – Strecken dienen ausschließlich dem Güterverkehr, beispielsweise die oberösterreichische Strecke Haiding–Aschach an der Donau. Die einzige verbliebene Schmalspurbahn mit Güterverkehr ist jene von Mixnitz nach Sankt Erhart. Im Personenverkehr wiederum dienen z. B. drei Viertel aller Strecken in Niederösterreich nur dem Nahverkehr. Auf fast der Hälfte aller ÖBB-Strecken verkehren täglich weniger als fünf Güterzüge je Richtung. Auf vier von zehn Streckenabschnitten werden auch Fernverkehrszüge geführt.

Bereits 2022 begannen die Elektrifizierungsarbeiten der Graz-Köflacher Bahn, wobei der erste Abschnitt 2025 eröffnet werden soll. Vorerst soll der Abschnitt zwischen Wettmannstätten und Wies-Eibiswald elektrifiziert werden.

Elektrifizierungen 2024

2024 wurde ein weiterer Teil der viergleisigen Westbahnstrecke zwischen Marchtrenk und Wels abschnittsweise in Betrieb genommen werden. Der Kärntner Abschnitt der Koralmbahn zwischen Grafenstein und St. Paul im Lavanttal wurde im Berichtsjahr vollständig zweigleisig in Betrieb genommen. Diese Strecke stellt den Vorgriff für den Betrieb der gesamten Koralmbahn zwischen Graz und Klagenfurt dar. Die Inbetriebnahme der Elektrifizierung des steirischen Abschnittes ist bei Berichtserstellung noch ausständig. Der Anteil der elektrifizierten Strecken aller Infrastrukturbetreiber betrug im Jahr 2024 rund 75 Prozent.

Elektrifizierungsmaßnahmen 2024:

Oberösterreich: Viergleisiger Ausbau Marchtrenk–Wels Hbf. (1,3 Kilometer)
Kärnten: Zweigleisige Fertigstellung Wiederndorf-Aich–St. Paul im Lavanttal (12,5 Kilometer)

Elektrifizierungen 2023

2023 wurden weitere Streckenabschnitte der ÖBB-Infrastruktur mit 15 Kilovolt (kV)/16,7 Hertz (Hz) elektrifiziert und dem Betrieb übergeben. So konnte der Kärntner Abschnitt der Koralmbahn zwischen Grafenstein und St. Paul im Lavanttal in Betrieb genommen werden. Diese Strecke stellt den Vorgriff für den Betrieb der gesamten Koralmbahn zwischen Graz und Klagenfurt dar. Zudem wurden in diesem Zusammenhang die Zulaufstrecken nach Bleiburg sowie nach Wolfsberg in den elektrischen Betrieb überführt. Der Anteil der elektrifizierten Strecken aller Infrastrukturbetreiber betrug im Jahr 2023 rund 75 Prozent.

Elektrifizierungsmaßnahmen 2023:

Kärnten: Grafenstein–St. Paul im Lavanttal–Wolfsberg (76 Kilometer)
Kärnten: Mittlern–Bleiburg–Wiederndorf-Aich (10 Kilometer)

Elektrifizierungen 2022

2022 wurden drei weitere Streckenabschnitte der ÖBB-Infrastruktur mit 15 Kilovolt (kV)/16,7 Hertz (Hz) elektrifiziert und dem Betrieb übergeben. So konnten zum einen die Elektrifizierungsarbeiten zwischen Wien Aspern Nord und Marchegg abgeschlossen werden. Dieser Abschnitt stellt den Vorgriff der Elektrifizierung der gesamten Strecke zwischen Wien und Bratislava dar. Die Elektrifizierung des Grenzabschnittes auf Seite der Slowakei ist hingegen noch ausständig.

Zum anderen wurden in Kärnten die Streckenabschnitte von Klagenfurt nach Weizelsdorf sowie von Klagenfurt nach Grafenstein in den elektrischen Betrieb überführt.

Der Anteil der elektrifizierten Strecken aller Infrastrukturbetreiber betrug im Jahr 2022 rund 74 Prozent.

Elektrifizierungsmaßnahmen 2022:

Elektrifizierter Streckenabschnitt

Bundesland

Streckenlänge in km

Aspern Nord–Marchegg

Wien / Niederösterreich

31,1

Klagenfurt Hbf.–Weizelsdorf

Kärnten

12,1

Klagenfurt Hbf. –Grafenstein

Kärnten

11,2

Elektrifizierungen 2021

2021 wurden drei weitere Streckenabschnitte der ÖBB-Infrastruktur mit 15 Kilovolt (kV)/16,7 Hertz (Hz) elektrifiziert und dem Betrieb übergeben. So konnten zum einen die Elektrifizierungsarbeiten zwischen Linz Verschiebebahnhof und Linz Stadthafen abgeschlossen werden. Dieser kurze Abschnitt dient dem Güterverkehr zum Bahnhof Linz Stadthafen und die Eisenbahnverkehrsunternehmen können sich somit für die wenigen Kilometer einen Umstieg auf Dieseltraktion ersparen. Im Tiroler Außerfern wurde zum anderen der elektrische, grenzüberschreitende Betrieb zwischen der Haltestelle Vils Stadt und dem bayrischen Pfronten-Steinach aufgenommen. Weiters wurde der erste Teil der Mattigtalbahn zwischen Steindorf bei Straßwalchen und Friedburg modernisiert und elektrifiziert. Der Anteil der elektrifizierten Strecken aller Infrastrukturbetreiber betrug im Jahr 2021 rund drei Viertel (74 Prozent).

 

Elektrifizierungsmaßnahmen 2021:

Elektrifizierter Streckenabschnitt

Bundesland

Streckenlänge in km

Linz-Verschiebebahnhof–Linz Stadthafen

Oberösterreich

2,1

Steindorf bei Straßwalchen–Friedburg

Salzburg

3,8

Vils Stadt–Pfronten-Steinach (Staatsgrenze)

Tirol

0,5

Elektrifizierungen 2020

2020 wurden zwei weitere Strecken mit 15 Kilovolt (kV)/16,7 Hertz (Hz) elektrifiziert dem Betrieb übergeben. So konnten die Elektrifizierungsarbeiten zwischen Gänserndorf und Marchegg abgeschlossen werden. Im Tiroler Außerfern wurde der elektrische Betrieb zwischen Reutte in Tirol und der Haltestelle Vils Stadt aufgenommen. Der Anteil der elektrifizierten Strecken aller Infrastrukturbetreiber betrug im Jahr 2020 rund drei Viertel (74 Prozent).

Elektrifizierungen 2019

2019 wurden zahlreiche Strecken elektrifiziert dem Betrieb übergeben. So konnten die Elektrifizierungsarbeiten zwischen Arnoldstein und Hermagor (Kärnten) sowie im Tiroler Außerfern zwischen Reutte in Tirol und der Staatsgrenze bei Vils abgeschlossen werden. Der Anteil der elektrifizierten Strecken aller Infrastrukturbetreiber betrug im Jahr 2019 rund drei Viertel (73 Prozent).

Elektrifizierungen 2018

2018 wurde der selektive Ausbau des Marchegger Astes inklusive Elektrifizierung weitergeführt. Die derzeit eingleisige, nicht elektrifizierte Strecke verbindet Wien mit der slowakischen Hauptstadt Bratislava (Pressburg). 2018 wurde der erste Ausbauabschnitt in Wien zwischen Wien Stadlau und Wien Aspern Nord zweigleisig niveaufrei hergestellt und elektrifiziert, womit die Schnellbahnlinie S80 bis Aspern Nord verlängert werden konnte.

Elektrifizierungen 2017

Im Jahr 2017 betrug der Anteil der elektrifizierten Strecken aller Infrastrukturbetreiber 70 Prozent. Vorherrschend ist das österreichische Netz mit 15 kV bei 16,7 Hz elektrifiziert. Die Strecke der Raaberbahn sowie der Neusiedler Seebahn wird mit 25 kV bei 50 Hz betrieben. Ergänzt werden die elektrifizierten Strecken durch unterschiedliche mit Gleichstrom betriebene Abschnitte. Nennenswert ist die dicht befahrene Wiener Lokalbahn nach Baden (750 bzw. 850 V Gleichstrom) sowie die Salzburger Lokalbahn (1.000 V Gleichstrom) nach Lamprechtshausen.

Elektrifizierungen 2016

Im Jahr 2016 betrug der Anteil der elektrifizierten Strecken aller Infrastrukturbetreiber 70 Prozent. Vorherrschend ist das österreichische Netz mit 15 kV bei 16,7 Hz elektrifiziert. Die
Strecke der Raaberbahn sowie der Neusiedler Seebahn wird mit 25 kV bei 50 Hz betrieben. Ergänzt werden die elektrifizierten Strecken durch unterschiedliche mit Gleichstrom betriebene Abschnitte (u. a. von den Wiener Lokalbahnen und der Montafonerbahn).

Ausbauten und Streckeneinstellungen

Neu- und Ausbauten 2024

2024 war durch den weiteren Ausbau des Hochleistungsnetzes gekennzeichnet. Neben dem Ausbau der Südbahn mit dem Semmering-Basistunnel und der Koralmbahn samt gleichnamigem Tunnel wird derzeit auch die Westbahnstrecke zur viergleisigen Hochleistungsstrecke zwischen Linz und Wels ausgebaut. Durch die Errichtung der Koralmbahn konnte der Abschnitt zwischen Wiederndorf-Aich und Lavanttal 2024 vollständig zweigleisig in Betrieb genommen werden. Auch der viergleisige Ausbau der Westbahnstrecke wurde 2024 mit der Inbetriebnahme zwei weiterer Streckengleise zwischen Marchtrenk und Wels fortgeführt

Ausbau 2024 (nach Kilometern):

  • Kärnten: Wiederndorf-Aich–St. Paul im Lavanttal (Zweigleisig 12,5 km)
  • Oberösterreich: Marchtrenk - Wels (Viergleisig - 1,3 km)

In der Steiermark soll künftig die Graz-Köflacher Bahn ausgebaut werden. So gibt es den Beschluss, ausgehend von Graz die Strecken zu elektrifizieren. 2024 konnte der Abschnitt Wettmannstätten–Wies-Eibiswald nahezu elektrisch fertiggestellt werden. Hinzu kommt eine sich in Fertigstellung befindende Schleife vom Bahnhof Deutschlandsberg zum Bahnhof Weststeiermark, wodurch die Strecke an die Koralmbahn angebunden wird.

Streckeneinstellungen 2024

In Niederösterreich ist seit Fahrplanwechsel Mitte Dezember 2024 das „Schweinbarther Kreuz“ gemäß § 28 EisbG vorübergehend eingestellt. Es umfasst die Strecken Gänserndorf–Pirawarth und Obersdorf–Groß Schweinbarth. Dies hat zur Folge, dass auch die drei Anschlussbahnen dieser Strecke nicht mehr erreicht werden können. Überdies wurde ein weiterer Abschnitt der einst von Korneuburg über Mistelbach nach Hohenau verlaufenden Lokalbahn zwischen Mistelbahn Lokalbahn und nächst eines Verladeplatzes des Bundesheeres km 53,76 gemäß § 28 EisbG dauerhaft eingestellt. Es wird mit einer Umwandlung in eine Anschlussbahn gerechnet, die dann von Mistelbach Lokalbahn bis Hohenau reicht.

Neu- und Ausbauten 2023

2023 war durch den weiteren Ausbau des Hochleistungsnetzes gekennzeichnet. Neben dem Ausbau der Südbahn mit dem Semmering-Basistunnel und der Koralmbahn samt gleichnamigem Tunnel wird derzeit auch die Westbahnstrecke zur viergleisigen Hochleistungsstrecke zwischen Linz und Wels ausgebaut. Durch die Errichtung der Koralmbahn konnte der Abschnitt zwischen Klagenfurt und Wiederndorf-Aich 2023 zweigleisig in Betrieb genommen werden.

Auch der zweigleisige Ausbau des Marchegger Astes inklusive Elektrifizierung bis Marchegg wurde 2023 abgeschlossen. Die Strecke verbindet Wien mit der slowakischen Hauptstadt Bratislava. Ebenso konnte die Pottendorfer Linie von Wien Meidling bis Wampersdorf zweigleisig fertiggestellt werden.

Zweigleisiger Ausbau 2023 (nach Kilometern):

  • Wien/Niederösterreich: Aspern Nord–Siebenbrunn-Leopoldsdorf (15,0 km)
  • Kärnten: Grafenstein­–Wiederndorf-Aich (12,5 km)
  • Niederösterreich: Münchendorf–Wampersdorf (11,8 km)
  • Niederösterreich: Schönfeld-Lassee–Marchegg (8,5 km)
  • Wien: Wien Meidling–Wien Altmannsdorf (1,3 km)

In der Steiermark soll künftig die Graz-Köflacher Bahn ausgebaut werden. Diese befindet sich seit Mitte 2023 im Besitz der ÖBB-Infrastruktur. So gibt es den Beschluss, ausgehend von Graz die Strecken zu elektrifizieren. Hinzu kommt eine sich im Bau befindende Schleife vom Bahnhof Deutschlandsberg zum Bahnhof Weststeiermark, wodurch die Strecke an die Koralmbahn angebunden wird.

Streckeneinstellungen

In Kärnten ist seit Fahrplanwechsel Mitte Dezember 2022 die Jauntalbahn nächst Bleiburg Stadt und dem Anschluss zur neuen Koralmbahn nächst St. Andrä im Lavanttal im Zuge des Ausbaus der Koralmbahn nicht mehr befahrbar. Dies hat zur Folge, dass Teile des Güterverkehrs (z. B. Hackschnitzelzüge) in den Bezirk Wolfsberg weiterhin über Zeltweg und den Obdacher Sattel verkehren. Mitte Dezember 2023 wurde der erste Teil der Koralmbahn zwischen Klagenfurt und Wolfsberg in Betrieb genommen. Aufgrund von Unwetterschäden ist seit 2021 die Strecke der Pinzgaubahn zwischen Niedernsill und Krimml nicht befahrbar – der Teilabschnitt bis Mittersill soll bis zum Sommer 2024 reaktiviert werden.

Neu- und Ausbauten 2022

2022 war durch den weiteren Ausbau des Hochleistungsnetzes gekennzeichnet. Neben dem Ausbau der Südbahn mit dem Semmering-Basistunnel und der Koralmbahn samt gleichnamigem Tunnel wird derzeit auch die Pottendorfer Linie als Zulaufstrecke zur Hochleistungsstrecke ausgebaut. Durch die Errichtung der Koralmbahn wird der Abschnitt zwischen Klagenfurt und Grafenstein mittlerweile zweigleisig betrieben.

Auch der zweigleisige Ausbau des Marchegger Astes inklusive Elektrifizierung wurde weitergeführt, sodass mit Fahrplanwechsel im Dezember 2022 der Abschnitt Siebenbrunn-Leopoldsdorf–Schönfeld-Lassee zweigleisig in Betrieb genommen werden konnte. Die Strecke verbindet Wien mit der slowakischen Hauptstadt Bratislava.

Zweigleisiger Ausbau 2022 (nach Kilometern):

  • Kärnten: Klagenfurt Hbf. – Grafenstein (11,2 km)
  • Wien/Niederösterreich: Siebenbrunn-Leopoldsdorf–Schönfeld-Lassee (7,6 km)

In der Steiermark soll künftig die Graz-Köflacher Bahn ausgebaut werden. So gibt es den Beschluss, ausgehend von Graz die Strecken zu modernisieren. Hinzu kommt eine sich im Bau befindende Schleife vom Bahnhof Deutschlandsberg zum Bahnhof Weststeiermark, wodurch die Strecke mittelfristig an die Koralmbahn angebunden wird. Ebenso soll die Steirische Ostbahn zwischen Graz und Feldbach bzw. dem ungarischen Grenzbahnhof Szentgotthárd elektrifiziert werden.

Streckeneinstellungen

Seit dem Fahrplanwechsel Mitte 2022 steht die Strecke zwischen Wien Brigittenau Süd und Wien Nordwestbahnhof nicht mehr zur Verfügung. Ursprünglich verkehrten dort Nachtsprungzüge im Kombinierten Verkehr. Die 3,5 km lange, eingleisige elektrifizierte Strecke wurde mit der Verlagerung dieser Verkehre zum Terminal Wien Süd obsolet.

In Kärnten ist mit Fahrplanwechsel Mitte Dezember 2022 die Jauntalbahn zwischen Bleiburg und St. Andrä im Lavanttal im Zuge des Ausbaus der Koralmbahn nicht mehr befahrbar. Dies hat zur Folge, dass der gesamte Güterverkehr in den Bezirk Wolfsberg nun über Zeltweg und den Obdacher Sattel geführt werden muss. Der Personenverkehr zwischen Wolfsberg und Bleiburg wird im Schienenersatzverkehr geführt. Mitte Dezember 2023 soll der erste Teil der Koralmbahn zwischen Klagenfurt und Wolfsberg in Betrieb genommen werden.

Aufgrund von Unwetterschäden war 2022 die Strecke der Pinzgaubahn zwischen Piesendorf und Krimml nicht befahrbar – der Teilabschnitt bis Mittersill soll bis zum Spätsommer 2023 reaktiviert werden.

Neu- und Ausbauten 2021

2021 war durch den weiteren Ausbau des Hochleistungsnetzes gekennzeichnet. Neben dem Ausbau der Südbahn mit dem Semmering-Basistunnel und der Koralmbahn samt gleichnamigem Tunnel wird derzeit auch die Pottendorfer Linie als Zulaufstrecke zur Hochleistungsstrecke ausgebaut. Durch die Errichtung der Koralmbahn wird der Abschnitt zwischen Klagenfurt und Grafenstein mittlerweile zweigleisig betrieben, wobei die Elektrifizierung noch nicht zur Gänze abgeschlossen ist.

 

Auch der zweigleisige Ausbau des Marchegger Astes inklusive Elektrifizierung wurde weitergeführt, weswegen die Strecke während der Sommerferien 2021 vorübergehend gesperrt war. Die derzeit noch eingleisige und nicht elektrifizierte Strecke verbindet Wien mit der slowakischen Hauptstadt Bratislava (Pressburg).

 

Mit dem Fahrplanwechsel Mitte Dezember 2021 ging in Vorarlberg die komplett modernisierte Bahnstrecke zwischen Lauterach und Lustenau samt dem 2,6 km langen zweigleisigen Abschnitt zwischen Hard und Lauterach in Betrieb. Auch die temporär gesperrten Grenzabschnitte zwischen Rosenbach (Kärnten) und dem slowenischen Jesenice (Karawankentunnel) sowie zwischen Vils (Tirol) und dem deutschen Pfronten-Steinach sind wieder eingleisig und elektrisch befahrbar. Der Karawankentunnel wurde instand gesetzt und um drei Blockabschnitte erweitert, allerdings eingleisig rückgebaut. Im Außerfern wurden die Arbeiten zur Elektrifizierung auf deutscher Seite abgeschlossen.

 

In der Steiermark soll künftig auch die Graz-Köflacher Bahn ausgebaut werden. So gibt es den Beschluss, ausgehend von Graz die Elektrifizierung sowohl nach Köflach als auch nach Wies-Eibiswald herzustellen. Hinzu kommt eine sich im Bau befindende Schleife vom Bahnhof Deutschlandsberg zum Bahnhof Weststeiermark, wodurch die Strecke mittelfristig an die Koralmbahn angebunden wird. Ebenso soll die Steirische Ostbahn zwischen Graz und Feldbach bzw. dem ungarischen Szentgotthárd elektrifiziert werden.

 

Streckeneinstellungen

 

Seit dem Fahrplanwechsel Mitte Dezember 2020 steht die Strecke Wien Brigittenau Nord–Wien Nordwestbahnhof nicht mehr zur Verfügung. Ursprünglich verkehrten dort Nachtsprungzüge im Kombinierten Verkehr zwischen Wien und Vorarlberg, allerdings wurde die 3,5 km lange eingleisige elektrifizierte Strecke mit der Verlagerung dieser Verkehre zum Terminal Wien Süd obsolet. Indem die Oberleitung abgebaut wurde, wurde dieser Streckenteil „verdieselt“.

 

Neu- und Ausbauten 2020

2020 war gekennzeichnet durch den weiteren Ausbau des Hochleistungsnetzes.

Neben dem Ausbau der Südbahn mit dem Semmering-Basistunnel und der Koralmbahn wird auch die Pottendorfer Linie als Zulaufstrecke zur Hochleistungsstrecke ausgebaut. Im Zuge der Koralmbahn konnte mit 7. September 2020 das neue Teilstück zwischen Pribelsdorf und Mittlern in Betrieb genommen werden. Damit wird der Koralmabschnitt zwischen Klagenfurt und Grafenstein zweigleisig betrieben, wobei die Elektrifizierung noch nicht abgeschlossen ist.

Auch der selektiv zweigleisige Ausbau des Marchegger Astes inklusive Elektrifizierung wurde weitergeführt. Die derzeit eingleisige, nicht elektrifizierte Strecke verbindet Wien mit der slowakischen Hauptstadt Bratislava (Pressburg).

Fertiggestellt wurde 2020 der dreigleisige Ausbau zwischen Steindorf bei Straßwalchen und Neumarkt-Köstendorf. Nun können die Züge der Mattigtalbahn besser in die Weststrecke eingefädelt werden. Mit der Inbetriebnahme wurde die Station Neumarkt-Köstendorf in Neumarkt am Wallersee umbenannt.

In Salzburg sollen auch Lokalbahnstrecken ausgebaut werden. So gibt es einen Beschluss, die Salzburger Lokalbahn bis zum Mirabellplatz zu verlängern und eine Verbindung zur Messe Salzburg herzustellen. Ebenso soll die im Stadtgebiet von Salzburg verlaufende Stieglbahn (Anschlussbahn der Brauerei) für den Personenverkehr ertüchtigt werden.

Streckeneinstellungen

Mit Fahrplanwechsel Mitte Dezember 2020 wurde in Niederösterreich der von der NÖVOG (Niederösterreichische Verkehrsorganisationsgesellschaft m. b. H.) betriebene Abschnitt Waidhofen an der Ybbs Pestalozzistraße–Gstadt eingestellt. In Wien wurde die nur dem Güterverkehr dienende nördliche Schleife der Strecke zwischen Wien Nordwestbahnhof und Wien Brigittenau geschlossen. Ebenso wurden temporär die Grenzabschnitte zwischen Rosenbach (Kärnten) und dem slowenischen Jesenice (Karawankentunnel) und zwischen Vils (Tirol) und dem deutschen Pfronten-Steinach gesperrt. Der Karawankentunnel wird instand gesetzt und eingleisig rückgebaut. Die Eisenbahnverkehrsunternehmen müssen in dieser Zeit längere Umleitungen über Italien oder in Österreich über Graz in Kauf nehmen. Im Außerfern erfolgen Arbeiten zur Elektrifizierung auf deutscher Seite.

 

Neu- und Ausbauten 2019

2019 war gekennzeichnet durch den weiteren Ausbau des Hochleistungsnetzes.

Neben dem Ausbau der Südbahn mit dem Semmering-Basistunnel und der Koralmbahn wird auch die Pottendorfer Linie als Zulaufstrecke zur Hochleistungsstrecke ausgebaut. Nach mehrjähriger Bauzeit wurde im Vorjahr die Pottendorfer Linie bis Münchendorf zweigleisig fertiggestellt. Der Personenverkehr kann nun den Abschnitt mit 160 km/h befahren.

Auch der selektive Ausbau des Marchegger Astes inklusive Elektrifizierung wurde weitergeführt. Die derzeit eingleisige, nicht elektrifizierte Strecke verbindet Wien mit der slowakischen Hauptstadt Bratislava (Pressburg).

Streckeneinstellungen

Seit Fahrplanwechsel Mitte Dezember 2019 wird auf 59 Kilometern des Streckennetzes kein Personenverkehr mehr angeboten:

Strecke Bundesland Streckenlänge in km
Gänserndorf–Pirawarth Niederösterreich 18,7
Obersdorf–Groß Schweinbarth Niederösterreich 17,3
St. Nikola-Struden–Sarmingstein Niederösterreich 2,8
Haiding–Aschach an der Donau Oberösterreich 20,5

 

Der Güterverkehr bleibt nach Aschach an der Donau sowie auf der Teilstrecke zwischen Gänserndorf und Pirawarth bis Prottes aufrecht.

Neu- und Ausbauten 2018

2018 war gekennzeichnet durch den weiteren Ausbau des Hochleistungsnetzes sowie durch die Erweiterung des Regionalnetzes. Neben dem Ausbau der Südbahn mit dem Semmering-Basistunnel und der Koralmbahn wird auch die Pottendorfer Linie als Zulaufstrecke zur Hochleistungsstrecke ausgebaut.

In Oberösterreich wurde die Stadtregionalbahn in Gmunden fertiggestellt.

Im Bereich der Privatbahnen wurde die ehemalige Anschlussbahn in Weiz durch die Steiermärkischen Landesbahnen zur City-S-Bahn zwischen Weiz Zentrum und Weiz Nord aufgewertet. Des Weiteren wurde die Lokalbahn Gmunden–Vorchdorf-Eggenberg mit der Straßenbahn Gmunden verbunden und wird nun als StadtRegioTram vermarktet.

Nach dreijähriger Bauzeit wurde 2018 das wesentlich erweiterte Güterzentrum Wolfurt dem unbegleiteten Kombinierten Verkehr übergeben. Containerzüge können nun ungeteilt in das Terminal hineinfahren.

Neu- und Ausbauten 2017

2017 wurde der Ausbau des Hochleistungsnetzes sowie die Erweiterung des Regionalnetzes fortgeführt. Neben dem Ausbau der Südbahn mit dem Semmering-Basistunnel und der Koralmbahn wird auch die Pottendorfer Linie als Zulaufstrecke zur Hochleistungsstrecke modernisiert.

In Oberösterreich wurde an der Stadtregionalbahn in Gmunden weiter gearbeitet.

2017 konnte auf der Weststrecke der Lückenschluss Knoten Wagram–St. Pölten–Knoten Rohr fertiggestellt werden. Die 24,8 Kilometer lange zweigleisige Strecke führt südlich von
St. Pölten entlang der Autobahn A1 und soll St. Pölten vom Güterverkehr entlasten. Diese Neubaustrecke ist die erste Strecke in Österreich, die ausschließlich mit ETCS zu befahren
ist. Ende 2017 erfolgte die Inbetriebnahme der viergleisigen östlichen Einfahrt der Westachse in Linz Hbf. (Fertigstellung 2018). Die Arbeiten an der Westseite dieses Projekts starteten 2017.

Der dreigleisige Ausbau zwischen Salzburg und dem deutschen Grenzbahnhof Freilassing wurde ebenfalls Ende 2017 vollendet und ermöglicht einen wesentlich dichteren Nahverkehr zwischen Salzburg und Bayern. Davor musste sich der grenzüberschreitende S-Bahn-Verkehr die Gleise mit den Fernzügen und Güterzügen teilen. Im Privatbahnnetz wurden die Bauarbeiten für den selektiven zweigleisigenAusbau zwischen Weitwörth-Nußdorf und Oichtensiedlung der Salzburger Lokalbahn abgeschlossen.

 

Neu- und Ausbauten 2016

Das Jahr 2016 war von einem weiteren Ausbau des Hochleistungsnetzes sowie von der Erweiterung des Regionalnetzes gekennzeichnet. Im Hochleistungsnetz wurde die viergleisige Weststrecke zwischen Wien und der Stadtgrenze Linz (mit Ausnahme der Umfahrung von St. Pölten) in Betrieb genommen. Im Regionalnetz wurde unter anderem ein zweigleisiger Abschnitt der Salzburger Lokalbahn zwischen Weitwörth-Nußdorf und Oichtensiedlung dem Verkehr übergeben.

Streckeneinstellungen

Die Strecke zwischen Klagenfurt und Rosenbach wurde im Abschnitt Weizelsdorf–Rosenbach im Jahr 2016 eingestellt. Diese Strecke wurde als Umleitung für die baubedingte Sperre der Karawankenbahn Villach–Rosenbach genutzt. Bei Sperre der Strecke über Faak am See dient nun der Grenzübergang Spielfeld-Straß als Ausweichstrecke.

Streckenabschnitt Einstellungsantrag Genehmigung km Anmerkung
         
Friedberg–Oberwart
km 0,000 bis 15,538 und
52,433 bis 39,543
7.12.2012 Verfahren läuft 28 Einstellung beantragt

Pernhofen-W.–Zellerndorf

12.12.2013 Verfahren läuft 26 Einstellung beantragt (allerdings 2016 noch für den Umleitungsverkehr relevant)

Neunkirchen Abzweigung–
Neunkirchen Lokalbahn

29.07.2016 Ja 1,5 Lokalbahn Willendorf–Neunkirchen Lokalbahn. Eingestellt am 6.12.2016

Hermagor–Kötschach-Mauthen

11.12.2015 Ja 31 Eingestellt am 6.12.2016

Weizelsdorf–Rosenbach

11.12.2015 Ja 17 Eingestellt am 6.12.2016

 

Ebenso wurde eine Teilstrecke der 1915 eröffneten Gailtalbahn zwischen Hermagor und Kötschach-Mauthen stillgelegt, wobei angedacht ist, die Strecke für einen Nostalgiebetrieb zu nutzen. In Neunkirchen in Niederösterreich wurde die verbliebene Teilstrecke der ehemaligen Lokalbahn von Willendorf nach Neunkirchen eingestellt. Der erste Abschnitt soll als Anschlussbahn aufrechterhalten bleiben.

Schienennetz der Privatbahnen

In der untenstehenden Auflistung ist das gesamte Privatbahnnetz Österreichs ohne Anschlussbahnen dargestellt. Rein touristische Bahnen, wie die Schneebergbahn in Niederösterreich oder die Achenseebahn in Tirol, scheinen ebenfalls auf.

Anfang Juli 2023 erfolgte die Integration des Infrastrukturteils der Graz-Köflacher Bahn und Busbetriebs GmbH (GKB) in die ÖBB-Infrastruktur AG – das Eisenbahnverkehrsunternehmen bleibt erhalten. Die meisten nicht vernetzten Bahnen teilen sich mit der ÖBB-Infrastruktur einen Gemeinschaftsbahnhof, der das Umsteigen für die Reisenden ermöglicht. In Gmunden mündet die Lokalbahn in die städtische Straßenbahnstrecke ein. Analog münden die Wiener Lokalbahn von Baden kommend und die Stubaitalbahn in die städtischen Straßenbahnbetriebe ein. In Jenbach treffen sich mit der ÖBB-Infrastruktur, der Zillertalbahn und der Achenseebahn gleich drei Infrastrukturunternehmen mit unterschiedlichen Spurweiten.

Unternehmen Typ Verknüpfung Elektrifizierung Zuweisungsstelle (falls vernetzt) Strecke in km (gerundet)
Achenseebahn Schmalspur-Zahnradban Jenbach Nein   7 km
Atterseebahn Schmalspur Vöcklamarkt Ja   15 km
Cargo Center Graz integriert, StB Kalsdorf am Übergabebahnhof SCHIG 1 km
Graz-Köflacher Bahn integriert bis Juli 2023 Graz Hbf; Wettmannstätten Nein nicht erforderlich 98 km
Innsbrucker Verkehrsbetriebe Schmalspur-Straßenbahn Innsbruck Hbf Ja   18 km
Linzer Lokalbahn Infrastruktur, Betrieb Stern&Hafferl Eferding, Linz Hbf Ja LILO 59 km
Lokalbahn Lambach Vorchdorf Eggenberg Infrastruktur, Betrieb Stern&Hafferl Stadl-Paura Ja LVE 11 km
Lokalbahn Mixnitz-St. Erhard Schmalspurbahn, Betrieb StB Mixnitz-Bärenschützklamm Ja   10 km
Montafonerbahn integriert Bludenz Ja ÖBB-Infrastruktur 13 km
Murtalbahn Schmalspur Unzmarkt Nein   67 km
Neusiedler Seebahn Infrastruktur, Betrieb Raaberbahn Neusiedl/See; Fertőszentmiklós Ja ÖBB-Infrastruktur 38 km
NÖVOG Schmalspurbahn St. Pölten; Gmünd; Waidhofen/Ybbs Nur Mariazellerbahn   156 km
Raaberbahn integriert (AT-HU) Ebenfurth; Wulkaprodersdorf; Deutschkreuz Ja ÖBB-Infrastruktur 26 km
Salzburger Lokalbahn integriert Salzburg-Itzling Ja SCHIG 41 km
Schafbergbahn Schmalspur-Zahnradbahn   Nein   6 km
Schneebergbahn Schmalspur-Zahnradbahn Puchberg/Schneeberg Nein   10 km
Steiermarkbahn integriert Gleisdorf; Feldbach; Peggau-Deutschfeistritz Ja (außer Gleisdorf-Weiz) nicht erforderlich 48 km
Traunsee-Tram Schmalspur-Straßenbahn Vorchdorf-Eggenberg; Gmunden Ja   15 km
Pinzgauer Lokalbahn Schmalspur-Straßenbahn Zell am See Nein   53 km
Wiener Lokalbahnen integriert Wien-Meidling; Traiskirchen Ja SCHIG 31 km
Zillertalbahn Schmalspur Jenbach Nein   31 km

Grenzbahnhöfe in Österreich

Unten finden Sie eine Auflistung aller Grenzbahnhöfe Österreichs, sortiert nach Nachbarstaaten. Ausgewiesen werden dabei die jeweiligen Grenzbahnhöfe, die Anzahl an Gleisen, die Elektrifizierung und die Verkehrsart.

ELEKTRIFIZIERUNG
kV~ (Wechselstrom)
kV= (Gleichstrom)

VERKEHRSART
PFV (Personenfernverkehr)
PNV (Personennahverkehr)
GV (Güterverkehr)

Nachbarstaat Grenzbahnhof Anzahl an Gleisen Elektrifizierung Verkehrsart
Deutschland Braunau/Inn (AT) – Simbach/Inn (DE) eingleisig nicht elektrifiziert PNV / GV
  Bregenz (AT) – Lindau Reutin (DE) zweigleisig 15 kV~ PFV / PNV / GV
  Ehrwald Zugspitzbahn (AT) – Griesen (DE) eingleisig 15 kV~ PNV / GV
  Kufstein (AT) – Kiefersfelden (DE) zweigleisig 15 kV~ PFV / PNV / GV
  Kufstein (AT) – Kiefersfelden (DE) zweigleisig 15 kV~ PFV / PNV / GV
  Salzburg (AT) – Freilassing (DE) dreigleisig 15 kV~ PFV / PNV / GV
  Schärding (AT) – Passau (DE) zweigleisig 15 kV~ PFV / PNV / GV
  Scharnitz (AT) – Mittenwald (DE) eingleisig 15 kV~ PFV / PNV / GV
  Vils (AT) – Pfronten-Steinach (DE) eingleisig nicht elektrifiziert PNV
Italien Sillian (AT) – San Candido / Innichen eingleisig 15 kV~ PNV
  Steinach in Tirol (AT) – Brennero / Brenner (IT) zweigleisig nicht elektrifiziert PFV / PNV / GV
  Thörl-Maglern (AT) – Tarvisio Boscoverde (IT) zweigleisig 15 kV~ PFV / PNV / GV
Liechtenstein Feldkirch (AT) – Schaanwald (FL) weiter nach Vaduz (FL) und Buchs (CH) eingleisig 15 kV~ PFV / PNV / GV
Schweiz Bregenz (AT) – St. Margarethen (CH) eingleisig 15 kV~ PFV / PNV / GV
  Feldkirch (AT) – Schaanwald (FL) weiter nach Vaduz (FL) und Buchs (CH) eingleisig 15 kV~ PFV / PNV / GV
Slowakei Kittsee (AT) – Bratislava Petržalka (SK) eingleisig 15 kV~ PFV / PNV / GV
  Marchegg (AT) – Devínska Nova Ves (SK) eingleisig nicht elektrifiziert PNV / GV
Slowenien Bleiburg (AT) – Prevalje (SI) eingleisig nicht elektrifiziert PNV
  Rosenbach (AT) – Jesenice (SI) zweigleisig 15 kV~ PFV / PNV / GV
  Spielfeld-Straß (AT) – Šentilj (SI) eingleisig 3 KV= PFV / PNV / GV
Tschechien Gmünd (AT) – České Velenice (CZ) eingleisig 25 kV~ PFV / PNV / GV
  Hohenau/March (AT) – Břeclav (CZ) zweigleisig 25 kV~ PFV / PNV / GV
  Retz (AT) – Šatov (CZ) eingleisig 15 kV~ PNV / GV
  Summerau (AT) – Horní Dvořiště (CZ) eingleisig 15 kV~ PNV / GV
Ungarn Deutschkreuz (AT) – Sopron (HU) eingleisig 25 kV~ PNV / GV
  Ebenfurth (AT) – Sopron (HU) eingleisig 25 kV~ PNV / GV
  Jennersdorf (AT) – Szentgotthárd (HU) eingleisig nicht elektrifiziert PNV / GV
  Loipersbach-Schattendorf (AT) – Sopron (HU) eingleisig nicht elektrifiziert PNV
  Nickelsdorf (AT) – Hegyeshalom (HU) zweigleisig 25 kV~ PFV / PNV / GV
  Pamhagen (AT) – Fertőszentmiklós (HU) eingleisig 25 kV~ PNV
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