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Jahresbericht der Schienen-Control 2016

4.7.2017
Schienen-Control zieht Bilanz über den Schienenverkehrsmarkt und die Regulierungsarbeit 2016

Neuer Rekord im Personenverkehr, Aufwärtsentwicklung und steigender Wettbewerb im Güterverkehr im Jahr 2016. Vier neue Eisenbahnunternehmen haben 2016 im österreichischen Schienennetz den Betrieb aufgenommen. Insgesamt waren zum Jahresende 63 Eisenbahnunternehmen (49 österreichische Eisenbahnunternehmen und 14 weitere Unternehmen aus dem EU-Raum) in Österreich registriert.

apf Jahresbericht 2016

13.7.2017

  • Mehr als 755.000 Euro für Reisende erwirkt
  • 82 Prozent der Verfahren konnten positiv abgeschlossen werden 
  • Eine erste Rückmeldung an die Beschwerdeführenden nach Übermittlung der Beschwerde betrug lediglich 16 Stunden, die durchschnittliche Verfahrensdauer nur 34,6 Tage 
  • Bahn: Verbesserungen für Fahrgäste bei grenzüberschreitenden Verspätungen und bei Erstattung von Tickets
  • Flug: EU-Kommission veröffentlicht Leitlinien und konkretisiert damit die Fluggastrechteverordnung
  • apf Jahresbericht 2016

5. IRG-Rail Marktbericht

3.5.2017
Schienenverkehr in Europa: Internationalisierung und Wettbewerb nehmen zu
 

Im April 2017 erschien der fünfte Marktbericht der Independent Regulators' Group – Rail (IRG-Rail), der sich mit den Entwicklungen im Schienenverkehr 2015 in 24 Ländern befasst. Die Schwerpunkte des aktuellen Berichtes liegen auf der Wettbewerbsentwicklung, der Nutzung der Schiene im europäischen Vergleich und auf dem Nutzen für Passagiere. Zudem ist zum ersten Mal eine detaillierte Analyse der Wettbewerbssituation in den einzelnen Ländern und die internationalen Tätigkeiten der Marktteilnehmer dargestellt.

Wintereinbruch: Zug verspätet oder ausgefallen? – Fahrgäste haben das Recht auf Entschädigung

25.10.2016
Bahnreisende mit Einzelfahrkarten haben im Fernverkehr grundsätzlich auch bei höherer Gewalt - wie Schneeverwehungen, Lawinen oder Vereisungen - Anspruch auf eine Verspätungsentschädigung, also auch dann, wenn der Zug aufgrund von winterlichen Wetterverhältnissen oder technischen Problemen verspätet war oder ausgefallen ist.

In solchen Fällen gilt generell: Bahnunternehmen müssen ihre Fahrgäste bei wetterbedingten Störungen über die voraussichtliche Dauer sowie über alternative Reisemöglichkeiten informieren.

Jahresbericht der Schienen-Control 2015

13.7.2016
Präsentation des Jahresberichts der Schienen-Control 2015

Auch im vergangenen Jahr ist die Zahl der Passagiere auf der Schiene weiter gestiegen. Der Schienen-Control-Jahresbericht 2015 weist einen erneuten Anstieg um 1,5 Prozent im Vergleich zum Jahr 2014 und damit einen neuen Rekordwert von 282 Millionen Fahrgästen aus. Auch im Schienengüterverkehr konnte 2015 eine konstante Entwicklung beobachtet werden. Mit 112,8 Millionen Tonnen Gütern lag das Transportaufkommen 2015 lediglich 0,4 Prozent unter dem Wert des Vorjahres.

apf Jahresbericht 2015

28.6.2016
Hohe Erfolgsquote bei Schlichtungsverfahren

Im Jahr 2015 sind 2.394 Beschwerden bei der Agentur für Passagier- und Fahrgastrechte eingegangen. Es wurden 1.212 Schlichtungsverfahren eröffnet. Insgesamt konnten 88 Prozent der 2015 abgeschlossenen Schlichtungsverfahren positiv beendet werden. Die apf erwirkte über 337.000 Euro an Entschädigungen für Reisende. 

Schienen-Control-Marktbericht: Plus vier Millionen Fahrgäste und leichte Steigerung der Transportleistung im Güterverkehr

16.6.2016
Insgesamt 282 Millionen Fahrgäste wurden von allen Bahnunternehmen im Jahr 2015 befördert. Das ergibt erneut eine Steigerung um 1,5 Prozent im Vergleich mit dem Vorjahr.  Die gefahrenen Personenkilometer sind im Vergleich zum Jahr 2014 um 100 Millionen –  von 12,1 auf 12,2 Milliarden Personenkilometer – angestiegen. Das entspricht einem Plus von rund 0,9 Prozent.
 

Neue Mitglieder in der Schienen-Control Kommission

15.4.2016
Ministerrat bestellt Dr. Karl-Johann Hartig und MMag. Dr. Clemens Kaupa, LL.M. als neue Ersatzmitglieder

Für die Schienen-Control Kommission – eine bei der Schienen-Control GmbH angesiedelte weisungsfreie Verwaltungsbehörde – sind gemäß Eisenbahngesetz am 12. April 2016 von der Bundesregierung, auf Vorschlag des Verkehrsministers, neue Ersatzmitglieder bestellt worden.

Verspätungsentschädigungen auch für Wochen- und Monatskarten

31.3.2016
Durch die Bemühungen der Eisenbahn-Regulierungsbehörde Schienen-Control werden nun auch angemessene Verspätungsentschädigungen für Fahrgäste mit einer Wochen- oder Monatskarte der ÖBB-Personenverkehr bzw. eines Verkehrsverbundes ausbezahlt. Demnach haben Zeitkartenbesitzerinnen und -besitzer nun ab einer Zugverspätung von 20 Minuten den Anspruch auf eine Entschädigung in der Höhe von 1,50 Euro. Da die Verspätungsentschädigung allerdings erst ab vier Euro ausbezahlt wird, ist es wichtig, dass sich Fahrgäste eine Zugverspätung immer bestätigen lassen.