Schienen-Control veröffentlicht Jahresbericht 2021

Schienen-Control veröffentlicht Jahresbericht 2021

Im Juni veröffentlichte die Schienen-Control GmbH ordnungsgemäß ihren Jahresbericht für 2021. Das Jahr war von einer Erholung des Eisenbahnsektors von den durch die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie verursachten Rückgängen geprägt. Insgesamt stiegen die Leistungsindikatoren des Schienenpersonenverkehrs wieder und führten zu einer Fortführung des erfreulichen Wachstumstrends der Jahre vor 2020. Im Schienengüterverkehr, wo Aufkommen und Verkehrsleistung jeweils im einstelligen Prozentbereich gewachsen waren, konnte ein Aufwärtstrend aller Indikatoren festgestellt werden.

Vor allem aufgrund der Fahrgastzuwächse sind die zurückgelegten Personenkilometer im Jahr 2021 um gut 15 Prozent gestiegen. Das Mobilitätsangebot war wegen der schrittweisen Rückkehr zum Regelfahrplan und dessen gezielter Ausweitung so groß wie noch nie. Der 2020 über längere Zeiträume punktuell ausgesetzte Fernverkehr konnte um 18 Prozent zulegen. Als Konsequenz daraus erhöhte sich die durchschnittliche Fahrtweite 2021 leicht.

Im Schienengüterverkehr gab es sowohl bei den gefahrenen Netto- und Bruttotonnenkilometern als auch bei den beförderten Nettotonnen Zuwachsraten im oberen einstelligen Bereich. Die Rail Cargo Austria sowie ihre Mitbewerber meldeten wieder höhere Werte ein, wobei die Zugewinne bei den Bahnen außerhalb des ÖBB-Konzerns größer waren. Dadurch steigerte sich deren Marktanteil bei allen drei Indikatoren um einige Prozentpunkte und betrug beim Aufkommen bereits beinahe 40 sowie bei der Verkehrsleistung jeweils rund 37 Prozent.

Die Zahl der Eisenbahnunternehmen in Österreich lag Ende 2021 bei 81. In Summe hatten 62 Unternehmen die Berechtigung dazu, im ÖBB-Netz Züge zu führen. Vier davon sind Teil des ÖBB-Konzerns. Elf weitere Unternehmen sind aufgrund direkter oder indirekter Beteiligungen in der Hand von ausländischen Incumbents (marktbeherrschenden Unternehmen). Weiter stark angewachsen ist die Gruppe der Privaten, die 2021 bereits 36 Unternehmen umfasste. Schließlich befanden sich auch noch elf Unternehmen mehrheitlich im Eigentum öffentlicher Institutionen. Nachzulesen sind die Daten in unserem Jahresbericht, den Sie Hier finden.

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